Bauen ausserhalb der Bauzone nimmt weiter zu

Montag, 02.12.2019
Ausserhalb der Bauzone wächst der Anteil an Siedlungen nach wie vor. Das zeigen die neusten Zahlen des Bundesamts für Raumentwicklung. Insbesondere landwirtschaftliche Gebäude verbrauchen immer mehr Boden.
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Das Diagramm zeigt die durchschnittliche jährliche Zunahme der landwirtschaftlichen Gebäudeflächen ausserhalb der Bauzonen. Die Zahlen beziehen sich auf die 65.8% der Landesfläche, für die bereits Ergebnisse der Arealstatistik-Erhebung 2013/18 vorliegen. Quellen: ARE, Bauzonenstatistik Schweiz 2017; BFS, Arealstatistik 2013/18 (Teilergebnisse)

37% aller Siedlungsflächen liegen ausserhalb der Bauzonen – dazu gehören neben den Gebäuden mitsamt Umschwung auch Strassen oder Bahnlinien. Die jüngste Analyse des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) zeigt, dass der Anteil an Siedlungsflächen nach wie vor stetig wächst, allerdings etwas weniger stark als in den 1980/90er-Jahren.

Unter dem Strich verbrauchen vor allem die Landwirtschaftsgebäuden immer mehr Boden: Rund 40 Prozent der Zunahme an Siedlungsflächen ausserhalb der Bauzonen gehen auf das Konto der Landwirtschaft, wie es in einer Medienmitteilung vom 29. November 2019 heisst. Der Bodenverbrauch für die Verkehrsinfrastruktur sank hingegen im Vergleich zu früher.

Das aktuelle Standesbericht zum Monitoring Bauen ausserhalb der Bauzone unterstreiche, so das ARE, dass es «griffige Massnahmen gegen das Bauen ausserhalb der Bauzone brauche». EspaceSuisse schliesst sich dieser Forderung an.

Den kompletten Standbericht können Sie hier herunterladen: