Begegnungszonen: mehr als nur Tempo 20

Montag, 25.07.2022
Begegnungszonen werden oft als blosse Durchgangsräume genutzt. Um ihr Potenzial zu aktivieren, werden im Rahmen des Modellvorhabens «Bewegen, begegnen, beleben» zwei Begegnungszonen in Zürich und Bern temporär umgestaltet. Dies trägt auch zur Gesundheitsförderung bei.
Gross und Klein wurden bei der Planung sowie bei der Umsetzung miteinbezogen. (Foto: Camille Decrey)

Auch wenn es in vielen Städten und Gemeinden Begegnungszonen gibt, werden diese kaum aktiv genutzt. Häufig fehlt es an Aufenthaltsqualität. Dabei steckt in den Strassen ein grosses Potenzial für mehr Siedlungsqualität. Im Rahmen des partizipativ ausgerichteten Projekts «Bewegen, begegnen, beleben» unter der Federführung von Fussverkehr Schweiz werden Begegnungszonen temporär umgestaltet. Die Erfahrungen sollen in einen Prozess- und Design-Guide einfliessen. Das Projekt ist Teil der «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2020–2024» und wird von der Berner Fachochschule wissenschaftlich begleitet.

Der aktuelle spectra-Podcast (Nr. 21) «Bewegen, begegnen, beleben… – ein bewegungsfreundliches Umfeld gestalten» des Bundesamts für Gesundheit informiert über das Projekt. Dabei wird deutlich, dass Begegnungszonen auch einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten können. Reinhören lohnt sich!

Publikation von ASTRA und Fussverkehr Schweiz

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