Bund erarbeitet «Strategie Freizeit und Erholung im Wald»

Donnerstag, 06.12.2018
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat als Teil der Waldpolitik 2020 die «Strategie Freizeit und Erholung im Wald» erarbeitet. Das BAFU wünscht sich laut der Strategie einen Wald, in dem sich Menschen bewegen und erholen können. Es will in Franken festhalten, wie hoch der Wert des Waldes aufgrund dieser Leistung für die Menschen ist. Die Strategie des BAFU soll auch helfen, die biologische Vielfalt der Natur zu erhalten.
Mit dem Agglomerationspark Limmattal wurde kantons- und gemeindeübergreifend ein Naherolungsraum im dicht besiedelten Gebiet zwischen Zürich und Baden AG geschaffen. Dazu gehört auch ein Steg durch ein Waldstück an der Limmat, von wo aus man Fledermäuse und Vögel beobachten kann.

Mit der Waldpolitik 2020 will der Bund die ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald aufeinander abstimmen. Angestrebt wird eine nachhaltige, effiziente und innovative Waldbewirtschaftung (vgl. unsere frühere News). Bund und Kantone sind noch bis 2019 daran, die zweite Etappe der Waldpolitik 2020 umzusetzen.

Als Teil der zweiten Etappe hat der Bund nun die «Strategie Freizeit und Erholung im Wald» erarbeitet. Die Strategie enthält sechs Ziele und sechzehn Massnahmen. Mit den meisten Massnahmen will der Bund Daten erheben und Infos für Kantone, Gemeinden, Waldeigentümer und Waldbesucher bereitstellen. Zum Beispiel fragt das BAFU Waldbesucher regelmässig, ob sie mit ihrem Naherholungswald zufrieden sind. Das BAFU setzt die Strategie bis 2025 um und erhält dafür rund 150'000 Franken pro Jahr.  

Auch mit Freizeit und Erholung im Wald beschäftigt sich die Wald-Knigge, die im Wald eine Verhaltenskultur, die auf Rücksicht und Respekt beruht, stärken will (vgl. unsere News).