Care-Arbeit räumlich denken

Donnerstag, 31.03.2022
Wie sähe unsere Welt aus, wenn Frauen sie heute gestalten würden oder über die Jahrhunderte mitgestaltet hätten? Die Publikation «Care-Arbeit räumlich denken» gibt Antworten auf diese Fragen.

«Feministische Perspektiven auf Planung und Entwicklung» lautet der Untertitel des Buches. Die Autorin, Barbara Zibell, vertritt dabei die These, dass Care-Prinzipien wie Ver-, Für- und Vorsorgen andere Formen des Zusammenlebens, des Wirtschaftens und Haushaltens und damit auch der räumlichen Planung hervorbringen. In Ihrer «Vision 2071»  – also genau 100  ahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz – zeichnet sie ein gemeinschaftlich entwickeltes Zukunftsbild von Wohn-, Lebens- und Arbeitsräumen für alle Menschen und alle Generationen. Als Referenz gelten unter anderen der Brahmshof, die Kalkbreite, das Zollhaus oder verschiedene Siedlungen von Kraftwerk 1 und «mehr als wohnen» in Zürich.

Das Buch «Care-Arbeit räumlich denken»  von Barbara Zibell kann beim eFeF-Verlag bestellt werden.