Atlas für energetische Sanierungen historischer Gebäude

Dienstag, 17.05.2022
Die europäische Online-Datenbank präsentiert gute Beispiele, wie Energieeffizienz und der Schutz des Kulturerbes miteinandergehen. Darunter ist auch ein knappes Dutzend Gebäude in der Schweiz.
Gutes Beispiel aus dem HiBERatlas: Bei diesem Gebäude in Chur sank der Energiebedarf nach der Sanierung um 84 Prozent. (Foto: Ralf Feiner, Malans, WikiCommons/HiBERatlas)

Der «Historic Building Energy Retrofit Atlas» – kurz HiBERatlas – enthält historische Gebäude insbesondere aus dem Alpenraum. Nicht alle stehen unter Denkmalschutz, aber alle wurden mit Bedacht energetisch saniert. Die Beispiele zeigen, wie mit einer Sanierung gleichzeitig eine hohe Energieeffizienz erreicht werden kann. Aus der Schweiz ist beispielsweise das prächtige, denkmalgeschützte Glaserhaus in Affoltern BE aus dem 18. Jahrhundert oder ein nicht unter Schutz gestellter Gebäudekomplex mit Wohnungen und Kindergarten von 1914 in Chur GR registriert.

Alle Beispiele sind aufwendig teils Englisch, teils Deutsch aufgearbeitet. Zusätzlich lässt sich mit dem HiBERtool verschiedene Lösungsansätze für Fenster, Wände, Lüftung, Heizung und Solar durchspielen.

Die Datenbank ist ein Projekt der Interreg – ein EU-Programm, das die Zusammenarbeit zwischen EU-Staaten und Nicht-EU-Staaten fördert; auch die Schweiz beteiligt sich.

Neu «Im Fokus»:

RPG 2 in Schieflage