Studienarbeiten

Auf dieser Seite bieten wir eine Plattform, auf der Diplomarbeiten, Semesterarbeiten, Dissertationen etc. zu raumplanungsrelevanten Themen einem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden können. An Universitäten, Fachhochschulen, der ETH-Zürich oder Lausanne sowie andern Bildungsinstitutionen erscheint eine grosse Anzahl an wertvollen Arbeiten im Bereich der Raumplanung. Viele dieser Arbeiten werden nie veröffentlicht, obwohl sie für Raumplanungsfachleute oder Entscheidungsträgerinnen und -träger in der Raumplanung von grossem Interesse sein könnten.

Dorftransformationen: Ortsbauliche Entwicklung ländlicher Siedlungsstrukturen im Umbruch - am Beispiel zweipoliger Dörfer

Herkunft: MAS-Programm in Raumplanung 2015/17, ETHZ, Masterthesis Peter Bommeli, 2017

Die Dörfer in den prosperierenden Gebieten des Grossraumes Zürich sind nicht wie Siedlungen peripherer Regionen von Schrumpfung betroffen, sondern vielmehr durch ein starkes Siedlungswachstum der letzten Jahrzehnte gekennzeichnet. Die gesellschaftlichen und ortsbaulichen Umwälzungen führen zu gestalterischen Defiziten, einer geringen Belebung und hohen Verkehrsbelastungen.
Die erkannten Probleme häufen sich in den Neubauquartieren, die ab den 1990er Jahren in ehemaligen Gewerbe- und Mischzonen entstanden sind und oft als eigenständige Dorfteile einem traditionellen Dorfkern gegenüberstehen. Das führt zur vertieften Betrachtung eines exemplarischen zweipoligen Dorftyps. Nach der Einordung des Dorftyps in die siedlungstypologischen Kategorien der Bundesverwaltungen findet eine Analyse von zwei Fallbeispielen, den Dörfern Weiach und  Märstetten, statt. Die Erkenntnisse der Siedlungsanalysen fliessen in einen Testentwurf, der die vorgefundenen Potentiale veranschaulicht und zur Diskussion stellt.

Herausforderungen bei der Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach innen im Zusammenhang mit dem Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz

Herkunft: Universität Bern, Sabrina Maria Schelbert, 2018

Thema der vorliegenden Arbeit sind der mögliche Konflikt zwischen der Siedlungsentwicklung nach innen und den Schutzvorschriften des ISOS sowie Vorschläge zur Vermeidung und Lösung dieser Herausforderung. Denn Siedlungsentwicklung nach innen heisst nämlich gleichzeitig, sich auch mit kulturhistorisch bedeutenden Gebäuden und Ortsbilder auseinandersetzen zu müssen.

Die Reservezone – Rückzonen über Umwege

Herkunft: Universität Bern, Bachelorarbeit Aaron Affolter, 2017

Die Bauzonen der Schweiz sind deutlich überdimensioniert. Das Bundesamt für Raumentwicklung bestätigte in einer Studie aus dem Jahr 2012, dass sich je nach Berechnungsmethode die Fläche der nicht überbauten Bauzonen auf 28'000 bis 43'000 Hektaren und damit auf 12 bis 18 % der gesamten Bauzonenfläche erstrecken. Hinzukommend gibt es beachtliche regionale Unterschiede. Während es in städtischen Gebieten eher wenig Bauzonenreserven gibt, sind in den Kantonen Wallis, Fribourg, Waadt je nach Berechnungsweise zwischen 16 und 24 % bzw. zwischen 24 und 36 % der Bauzonen nicht überbaut. Im Zuge der ersten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes aus dem Jahr 2013 sind Gemeinden gezwungen, überdimensionierte Bauzonen zu reduzieren. Viele Gemeinden verfügen heute über Baulandreserven, die über den Bedarf der nächsten 15 Jahren hinausgehen.

Die Bedeutung des Planungsvorteils für die Siedlungsentwicklung nach innen

Herkunft: ETHZ, DAS-Programm in Raumplanung, Jutta Romberg, 2016

Mit der Annahme der Teilrevision des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) am 3. März 2013 durch die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung, ist der Mehrwertausgleich (Art. 5 RPG) für die ganze Schweiz als Grundlage der Raumplanung festgelegt worden. Er ist ein viel diskutiertes Instrument, das nicht nur Befürworter kennt.

Diese Arbeit untersucht anhand von sechs Beispielen den bisherigen Umgang und die Erfahrungen mit der Mehrwertabgabe in vier verschiedenen Kantonen. Der gemeinsame Nenner der Beispiele sind öffentliche Räume, die mit Hilfe der Mehrwertabgabe in unterschiedlichen Formen realisiert werden konnten. Im Vergleich stehen die verschiedenen Handhabungen der Planungsbeteiligten mit dem Planungsinstrument.

Bauten ausserhalb der Bauzonen im Kanton Thurgau

Herkunft: Universität Zürich, Diplomarbeit Monika Fritschi Henry, 2004

Seit 1950 hat sich die überbaute Fläche in der Schweiz mehr als verdoppelt (Bühlmann/Feller 1999). Dies geht einerseits darauf zurück, dass pro Person immer mehr Wohnfläche beansprucht wird, andererseits haben auch die Umschichtungen in der Wirtschaft zu einem vermehrten Flächenverbrauch geführt. Von diesem Flächenverbrauch sind aber nicht nur die Bauzonen betroffen, sondern auch ausserhalb dieser Bauzonen wird gebaut. Denn längst ist das Nichtbaugebiet nicht mehr nur der Landwirtschaft vorbehalten, sondern es werden auch Deponien errichtet, Kies abgebaut, Natelantennen und Wasserreservoirs für die Gemeinden errichtet und nicht zuletzt führen auch Autobahnen und Starkstromleitungen durch dieses Gebiet.

Gestaltung und Einordnung von Bauten ausserhalb der Bauzone im regionalen Kontext

Herkunft: ETHZ, MAS Raumplanung, Stefan Macciacchini, 2006

Aktuelle Beispiele im ursprünglich ländlich geprägten Raum werfen erneut die Frage auf, wie sich Bauten ausserhalb des Siedlungsgebietes einzuordnen und mit welchen Mitteln Neu- und Umbauten unter Berücksichtigung der veränderten Nutzungsansprüche der Eigenart der Landschaft und der bauhistorisch-kulturellen Geschichte des Ortes gerecht werden können.

Aufgrund einer Analyse der veränderten Nutzungsansprüche an den ländlichen Raum, einer Beschreibung der Landschaftstypologien und einer kategorischen Untersuchung der wesentlichen Merkmale einer Baute in ihrem kulturhistorischen Kontext werden Möglichkeiten für
Richtlinien zur Gestaltung im Umgang mit bestehenden Bauten wie auch Neubauten im Nichtsiedlungsgebiet unter besonderer Berücksichtigung des regionalen und landschaftlichen Zusammenhangs aufgezeigt. Die Anwendung der Methodik wurde auf das Untersuchungsgebiet eines Teilgebietes des Kantons Zürich beschränkt.

Umnutzung landwirtschaftlicher Ökonomiebauten ausserhalb der Bauzonen

Herkunft: ETHZ, MAS Raumplanung, Carole Zeindler, 2006

Mit der Möglichkeit zur Umnutzung von landwirtschaftlichen Ökonomiebauten sollte u.a. die Rechtsbasis geschaffen werden, um den Strukturwandel in der Landwirtschaft zu erleichtern und die vorhandene Gebäudesubstanz zu erhalten. Das Spektrum der landwirtschaftlichen Ökonomiebauten ist breit und das Umnutzungspotenzial bei der Aufgabe der Bauten entsprechend gross. Die Arbeit zeigt auf, wie die heutige Umsetzungspraxis in Bezug auf die Umnutzungen und den Vollzug aussieht und welche offenen Fragestellungen bestehen.

Handbuch BaB Bauen ausserhalb Bauzone

Herkunft: Höhere Verwaltungsfachschule, Praxisarbeit, Franz von Matt, 2008

Kommunale Bauverwaltungen sind oftmals überfordert, wenn sie einen Bauwilligen zum Thema Bauen ausserhalb Baugebiet umfassend beraten wollen. Es sind wenig bis keine Hilfsmittel verfügbar, welche umschreiben, was für ein vollständiges Baugesuch für Bauten ausserhalb der Bauzone notwendig ist. Unvollständige Baugesuche werden beim Kanton sistiert, bis alle Akten vorliegen.

Die Praxisarbeit ist ein Versuch, ein Bauvorhaben auf die Bewilligungsfähigkeit gemäss Raumplanungsgesetz zu prüfen. Checklisten (Matrix A - G) mit Flussdiagrammen, Gesetzesauszügen und Texthinweisen sollen eine Hilfe bei der Vorprüfung seitens der Gemeindeverwaltung darstellen und auch dem Planenden eine Unterstützung für Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone anbieten.

Sind die raumplanerischen Rahmenbedingungen für den Agrotourismus in der Schweiz zu restriktiv?

Herkunft: ETHZ, MAS-Thesis, Karine Markstein, 2009

Die vorliegende MAS-Thesis soll anhand der Darstellung einer Auswahl ausländischer, vorwiegend raumplanerischen Rahmenbedingungen eine diesbezügliche Diskussionsgrundlage liefern.
In einem ersten Teil werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Schweiz und des benachbarten Alpenraumes erläutert und in einem zweiten Teil einander gegenübergestellt. Mit einem Blick in die Praxis werden gestützt darauf, Empfehlungen formuliert, ob und wie die schweizerischen Rahmenbedingungen aufgrund der Erkenntnisse aus dem Ausland ergänzt, vereinfacht oder allenfalls angepasst werden könnten, ohne durch die Raumnutzung die Umwelt – mit der Landschaft als unverzichtbarem touristischen Kapital – zu beeinträchtigen.

Die Besitzstandsgarantie für bestehende zonenwidrige Bauten ausserhalb der Bauzonen

Herkunft: Universität Zürich, Masterarbeit, Larissa Rickenbacher, 2016 

Die Thematik des Bauens ausserhalb der Bauzonen gehört seit langer Zeit zu einem der meist diskutierten raumplanerischen Themen in der Schweiz.1 Obwohl der Verfassungs- und Gesetzgeber in Art. 75 Abs. 1 BV und Art. 1 Abs. 1 RPG die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (sog. Trennungsgrundsatz) als ein Hauptanliegen der Raumplanung bezeichnet, befinden sich in der Schweiz heute rund 30% aller Gebäude ausserhalb der Bauzonen.

Les mesures contre les constructions illicites, dans et hors de la zone à bâtir

Herkunft: Université de Neuchâtel, Mémoire de Master, Vincent Jobin, 2017

Des discussions que nous avons pu avoir avec notre entourage, il ressort qu’à première vue, le sujet de la construction illicite ne déchaîne pas les passions. Les profanes lui préfèrent souvent le droit pénal et son vernis écarlate, tandis que les juristes semblent plus volontiers se tourner vers les domaines « du futur », tel le droit de la propriété intellectuelle, ou des domaines plus « sociaux », tel le droit du bail. Ce désintérêt s’évapore relativement facilement lorsque nous affirmons auprès d’eux qu’il est tout à fait envisageable de contraindre celui qui a illicitement érigé une maison à détruire son bien, à ses frais, même après 25 ans de jours heureux coulés sous son toit.

Les pénétrantes de verdure

Herkunft: EPFL, Elena Lanza, 2006

Depuis 2002, l’Unité d’Enseignement J «Territoire et paysage» observe les formes prises par le retour à la nature dans le territoire contemporain, en réservant une attention particulière à la Suisse. Le projet de la nature constitue un domaine privilégié pour appréhender le territoire contemporain. Le comprendre d’abord, puis développer des démarches de projet utilisant positivement ses caractères d’hybridation, d’hétérogénéité et d’instabilité.

Die Zukunft peripherer alpiner Regionen – Dekultivierung als Chance?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Hannes Wahl, 2006

Die Abwanderung aus dem peripheren alpinen Raum aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen konnte bis heute trotz diverser Gegenmassnahmen nicht aufgehalten werden. Die bewusste Aufgabe von Kulturlandlandschaft – Dekultivierung – bietet jedoch auch ökologische und ökonomische Chancen. Ein Überblick über den Stand der aktuellen Diskussion zu diesem Tabuthema macht deutlich, dass ein eigentlicher Paradigmenwechsel stattfindet: Weg vom angestrebten Ausgleich der unterschiedlichen Potenziale, hin zu einer Konzentration auf die Stärken der einzelnen Regionen – was in gewissen Fällen auch Wildnis und Naturraum bedeuten kann. Historisch betrachtet erfolgte die Besiedlung der Alpen primär aus wirtschaftlicher Not. Die Entwicklung der Kulturlandschaft verlief keineswegs gradlinig.

Gefahrenhinweis- und Gefahrenkarte – Rechtliche Beurteilung dieser Instrumente (Rechtsnatur) und deren Umsetzung in der Raumplanung unter besonderer Berücksichtigung der Kantone Appenzell A.Rh. und Aargau

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Christof Huber, 2007

In letzter Zeit sind durch Naturgewalten (Lawinenniedergänge, Überschwemmungen, Hangrutschungen etc.) verursachte Schäden an Personen und Bauten innerhalb und ausserhalb von Bauzonen gehäuft aufgetreten; zumindest entstand beim unbedarften Leser der Tagesmedien dieser Eindruck. Im Zuge des gesetzgeberischen Auftrags an die Kantone, den Naturgefahren (auch in der Raumplanung) Rechnung zu tragen, haben verschiedene Kantone Gefahrenhinweiskarten und Gefahrenkarten erlassen oder sind noch dabei, diese zu erheben.

Zukunft Zürcher Berggebiet 2030 – Strategie für eine nachhaltige räumliche Entwicklung

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Annette Spörri, 2007

Das Zürcher Berggebiet ist ein voralpines Hügelland am Rand des Metropolitanraums Zürich, das sich über drei Kantone, fünf Bezirke und vier Planungsregionen erstreckt. Es ist dünn besiedelt, verfügt über grosse Natur- und Landschaftsqualitäten, ein vielfältiges Freizeitangebot, spezifische Wohnstandortqualität, finanzschwache Gemeinden und ein mittelmässiges OeVAngebot. Die Herausforderungen der Zukunft sind gross: Berglandwirtschaft im Strukturwandel, Siedlungsdruck, zunehmende Freizeitgesellschaft, Klimawandel, wachsende Mobilität.

Investieren im Bestand

Herkunft: Ostschweizerischen Geographischen Gesellschaft SG, Joris Ernest Van Wezemael, 2005 

Zwischen 1952 und 1972 wurde das Gebäudevolumen in der Schweiz verdoppelt. Weil Wohnbauten Siedlungsbausteine darstellen, tritt im Rahmen der anstehenden Sanierungen das Bauwerk Schweiz in eine entscheidende Phase. Während die physisch gealterten und
konzeptionell veralteten Wohnbauten an die heutigen Bedürfnisse angepasst werden sollten, rufen Forderungen seitens der Raumplanung nach einem haushälterischen Umgang mit dem Boden und nach einer Siedlungsentwicklung nach innen.

Un remède à la dispersion des constructions : le contingentement de la zone à bâtir en tant qu’instrument économique

Herkunft: Université de Neuchâtel, Mémoire de licence en droit, Gladys Winkler, 2005

La Suisse n’est pas un pays de vastes plaines. Celui qui la visite en prend rapidement conscience. Des paysages très divers se succèdent. Le bassin lémanique côtoie les Préalpes et les Alpes. Les forêts jurassiennes ne se trouvent qu’à quelques kilomètres. N’oublions pas non plus les mille cinq cents lacs qui baignent notre pays. Où que l’on se trouve en Suisse, les frontières ne sont jamais très loin. Entouré de la France, de l’Allemagne, de l’Autriche, de l’Italie et du Liechtenstein, le territoire suisse est restreint.

«Strategische Arbeitszonen» - Ein raumplanerischer Diskurs aus dem Kanton Thurgau

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Patrick Ackermann, 2006

Sowohl der Fall im freiburgischen «Galmiz» als auch der Fall «Wittenwil» im Kanton Thurgau zeigten eindrücklich, dass die Raumplanung auf den Standortwettbewerb flächenintensiver Unternehmen nicht ausreichend vorbereitet ist. Wie aber kann dieses Spannungsfeld zwischen der Raumplanung und wirtschaftlichen Standortentscheiden entschärft werden? Ein möglicher Lösungsweg besteht darin, potenzielle Flächen zur Ansiedlung «strategischer Unternehmen» raumplanerisch vorzubereiten und verfügbar zu machen, um danach diese Auswahl von Flächen unter Wettbewerbsbedingungen anbieten zu können.

Siedlungsflächenmanagement – Instrumente zur Steuerung der Siedlungsentwicklung

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Heidi Haag, 2006

In der Schweiz sind 60'000 ha eingezontes Bauland nicht überbaut. Diese Reserven liegen oft an ungünstigen, schlecht erschlossenen und peripheren Lagen. Die Kantone und Gemeinden entwickeln heute Vorstellungen über ihre räumliche Entwicklung und streben eine Siedlungskonzentration an verkehrlich gut erschlossenen Orten an. Eine optimale Steuerung der Siedlungsentwicklung wird jedoch verhindert, wenn ungünstig gelegenes Land überbaut wird, aber auch wenn es aufgrund seiner Unattraktivität unüberbaut bleibt oder gehortet wird. Neueinzonungen an siedlungsplanerisch günstigen Orten werden dadurch verhindert.

Warengruppenmodelle im Detailhandel – ein Beitrag zur Sicherung der Grundversorgung?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Patrick Rösch, 2006

Das Amt für Raumentwicklung des Kantons St.Gallen hat im Jahr 2003 im Rahmen der kantonalen Richtplanung ein Warengruppenmodell eingeführt, welches helfen soll, eine flächendeckende Grundversorgung im Kanton zu sichern. Aus der Sicht von Wirtschaftskreisen ist dieses Warengruppenmodell jedoch umstritten, da der gewünschte Nutzungsmix, wie ihn moderne Konzepte für Einkaufszentren vorsehen, nicht an jedem Standort möglich ist. Aufgrund der politischen Brisanz dieses Warengruppenmodells im Kanton St.Gallen und aufgrund mangelnder Erfahrung mit solchen Modellen in der Schweiz werden im Rahmen dieser Arbeit die vier Warengruppenmodelle von St.Gallen, Vorarlberg, Baden-Württemberg und Bayern dargestellt und miteinander verglichen.

Strategien für einen haushälterischen Umgang der Gemeinden mit der Ressource Boden

Herkunft: ETHZ, Diplomarbeit, Corinne Stauffiger, 2006

Die Nutzungsansprüche an den Boden sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. So wird denn heute auch in der Schweiz pro Minute ein Quadratmeter Boden verbaut. Es stellt sich die Frage, was man gegen diesen Bodenverschleiss tun kann. Da die Gemeinden als unterste Stufe der Behörden im direkten Kontakt mit den Bauwilligen stehen, ist es sinnvoll zu untersuchen, was die Gemeinden konkret unternehmen können, um den nachhaltigen Umgang mit dem Boden zu fördern. Dazu wurde in einer Recherche eine Sammlung von Massnahmen zusammengetragen. Am Beispiel von zwei Fallgemeinden (Dulliken SO und Langenthal BE) wird dann aufgezeigt, wie Gemeinden speziell für sie geeignete Massnahmen auswählen können. Dazu wurden die Strategien erst in Kategorien geordnet, von welchen dann einige, für die Fallgemeinden besonders wichtige, ausgewählt wurden.

Bauzonenbegrenzung nach dem Richtplan des Kantons Bern

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Hansjakob Wettstein, 2006

In vielen Gemeinden sind die Baulandreserven wesentlich grösser als der Bedarf. Im Vergleich mit den Kantonen Aargau, Luzern und Solothurn zeigt sich, dass der Kanton Bern bei der quantitativen Begrenzung der Bauzonen im kantonalen Richtplan einen eigenen Weg beschreitet: Er beschränkt die Einwohnerkapazität pro Gemeinde und die Grösse des Siedlungsgebiets, legt jedoch nicht dessen Lage fest.

Innenentwicklung vor Aussenentwicklung

Herkunft: ETHZ, Abschlussarbeit, Patrick Ackermann, 2007

Seit dem Fall der Stadtmauer ging die Siedlungsentwicklung konstant mit Flächenverbrauch einher. Unter Berücksichtigung der demographischen Veränderungen und der Begrenztheit der Ressource Boden ist Innenentwicklung vor Aussenentwicklung eine logische Konsequenz. Vor diesem Hintergrund wurde für den Kanton Thurgau und die Politische Gemeinde Gachnang eine Potenzialanalyse der bevölkerungsrelevanten Bau- und Richtplangebiete durchgeführt und der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung gegenübergestellt. Demnach könntender Kanton und die Gemeinde dem Prinzip Innenenwicklung vor Aussenentwicklung nachleben. Zur Klärung der Baugebietspotenziale wurden in Gachnang Übersichten für Testgebiete erstellt.

Kooperationen zwischen öffentlicher Hand und Privaten in der Stadtentwicklung

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Nina Cavigelli, 2007 

Mit zunehmender Komplexität der zu lösenden Aufgaben in der Stadtentwicklung sind erwei-terte und flexible Planungsformen erforderlich. Im Hinblick auf diese Herausforderungen wird in der politischen und wissenschaftlichen Diskussion vermehrt eine Abkehr von den ein-seitigen und hoheitlichen Instrumenten hin zu einem mehr einvernehmlichen, kooperativen Vorgehen der Verwaltung gefordert. So wird heute denn auch die formelle Mitwirkung zu-nehmend von konsensualen oder kooperativen Handlungsformen begleitet und ergänzt.

ZentrumZofingen – Durch regionales Denken und Handeln Siedlungsentwicklung steuern

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Heidi Haag, 2007

Der Raum Zofingen – Aarburg, Oftringen, Rothrist, Strengelbach und Zofingen – verfügt über erhebliche Potenziale in Bezug auf Verkehrserschliessung, Wirtschaftsstrukturen, Wohn- und Lebensqualität sowie Baulandreserven. Sehr eng verbunden mit den Potenzialen sind jedoch die raumbedeutsamen Konflikte, die aus den grossen, zum Teil peripher gelegenen Siedlungs-reserven, dem Druck von verkehrsintensiven Einrichtungen sowie der potenziellen Verkehrs-belastung der heute noch unüberbauten Flächen resultieren.

Eidgenössische Volksinitiative «gegen masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen»; Analyse der rechtlichen Auswirkungen

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Christian Kilchhofer, 2007

Die Volksinitiative «gegen masslosen Bau umwelt- und landschaftsbelastender Anlagen» will den Schweizer Boden retten. Die vorliegende Analyse zeigt auf, dass sie die Erstellung und Erweiterung von grossflächigen UVP-pflichtigen Anlagen rigoros einschränkt und das Raumplanungssystem der Schweiz massiv verändert. Sie ist indes aufgrund ihres einseitigen und schematischen Ansatzes trotzdem nur bedingt geeignet, das angestrebte Ziel zu erreichen. Andererseits sind ihre Auswirkungen für die Schweizer Wirtschaft gravierend.

Aktionsprogramm Kreativwirtschaft Stadt Zürich

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Lars Kundert, 2007

Unternehmungen, die sich mit der künstlerischen und kreativen Produktion, ihrer Vermittlung und der medialen Verbreitung von entsprechenden Gütern und Dienstleistungen befassen, werden unter dem Begriff Kreativwirtschaft subsumiert. Der Entscheid des Zürcher Stadtrats, die Kreativwirtschaft in seinen Strategien Zürich 2025 explizit als Handlungsfeld zu bezeichnen, dient als Anlass zu untersuchen, wie in Anbetracht steigender Immobilienpreise günstiger Büro- und Gewerberaum gefördert werden kann.

 

Raumplanerische Chancen von Gemeindefusionen in Agglomerationsgemeinden

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Thomas Noack, 2007

In der Schweiz werden Gemeindefusionen heute meist aus Sicht der Gemeindegrösse, der Gemeindefinanzen und der Leistungsfähigkeit der Gemeinden diskutiert. Welchen Beitrag können Gemeindefusionen von Agglomerationsgemeinden zur Lösung von raumplanerischen Aufgaben leisten?

 

Die innere Entwicklung benachteiligter Quartiere und der Einbezug der Liegenschaftseigentümer: Eine Fallstudie zum Lingeriz-Quartier in Grenchen

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Colette Peter, 2007

Die innere Entwicklung eines benachteiligten Quartiers stellt die Raumplanung vor eine Reihe von Problemen, deren nicht geringstes der Einbezug der Liegenschaftseigentümer in die Quartieraufwertung ist. Diese Arbeit will anhand des Lingeriz-Quartiers in Grenchen zeigen,
wie Liegenschaftseigentümer in eine Quartieraufwertung einbezogen werden können. Dabei soll das Thema so weit gefasst werden, dass auch Fragen nach einer wünschenswerten Gesamtentwicklung des Quartiers Lingeriz beantwortet werden.

 

Toggenburg 2026 – leer stehende Einfamilienhäuser?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Patrick Rösch, 2007

Seit längerer Zeit ist im ländlichen Raum der Schweiz ein eigentlicher Boom beim Bau von Einfamilienhäusern festzustellen. Zahlreiche Einfamilienhaussiedlungen in abgelegenen, ländlichen Gemeinden sind Zeugen hiervon. Fachleute warnen davor, dass infolge demographischer Veränderungen die Nachfrage nach diesen Liegenschaften bereits in zwanzig Jahren deutlich kleiner sein könnte. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird geprüft, ob diese Befürchtung für die Gemeinden im Toggenburg gerechtfertigt ist und folglich mit einer zunehmenden Anzahl leer stehender Einfamilienhäuser gerechnet werden muss.

 

Effizientere Nutzung von Industrie- und Gewerbezonen: Die mögliche Rolle von interkommunalen Landumlegungen

Herkunft: ETHZ, Technische Semesterarbeit, Corinne Sprecher, 2007

Das Siedlungswachstum in der Schweiz ist auf auf der einen Seite anhaltend hoch. Auf der anderen Seite verfügen jedoch viele Gemeinden nach wie vor über grosse, ungenutzte Bauzonen. Um den Druck auf das Kulturland nicht weiter zu verstärken und um die Zersiedlung nicht weiter voranzutreiben, ist es von grosser Bedeutung, dass die zukünftige Siedlungsentwicklung innerhalb dieser Bauzonenreserven erfolgt.

 

Wie die Gemeinden ihren Bodenverbrauch nachhaltig verbessern können

Herkunft: ETHZ, Diplomarbeit, Corinne Stauffiger, 2007

Das Ziel dieses Handbuches ist es, Ihnen als Gemeinde eine Möglichkeit vorzustellen, wie Sie aus den zahlreichen bestehenden Bodenspar-Strategien, die für Ihre Gemeinde am besten geeigneten auswählen können. Das vorgeschlagene Verfahren verläuft in mehreren Schritten, in denen die Zahl der Strategien kontinuierlich reduziert wird.

 

 

Potenziale zwischen Natur und Beton

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Hansjakob Wettstein, 2007

Siedlungsränder sind Trennlinien zwischen Siedlungs- vom Nichtsiedlungsgebiet. Ihre räumliche Lage ist für die Raumplanung in Bezug auf das Orts- und Landschaftsbild sowie den Umgang mit der nicht vermehrbaren Ressource Boden von grosser Bedeutung. Übergangsbereiche sind in drei Dimensionen wahrnehmbare Räume, welche die nutzungsmässige und ökologische Vernetzung zwischen der offenen Landschaft und dem bebauten Raum sicherstellen.

 

Gründe für die hohen Wohnkosten im Kanton Nidwalden

Herkunft: HSW Luzern, Diplomarbeit, Phillipp Zumbühl, 2007

Die Wohnkosten im Kanton Nidwalden sind bekanntlich hoch. Wie hoch genau, zeigt die Mietpreisstrukturerhebung 2003. Dabei liegt Nidwalden hinter dem Kanton Zug an zweiter Stelle der gesamten Schweiz. Wo liegen die Gründe für die hohen Wohnkosten im Kanton Nidwalden? Die Beantwortung dieser Frage ist das primäre Ziel dieser Arbeit.

 

„Dezentrale Besiedlung“ – Raumplanerische Leitvorstellung oder politisches Wunschbild?

Herkunft: Universität Zürich, Diplomarbeit, David Frey, 2008

Der Erhalt einer dezentralen Besiedlung ist eine politische Leitvorstellung, welche explizit in der Agrar- und Regionalpolitik des Bundes verankert ist (Art. 104 BV, Art. 1 BG über Regionalpolitik, s. Anhang). Doch aufgrund anhaltender Abwanderung aus gewissen ländlichen, peripheren Gebieten ist die dezentrale Besiedlung heute manchenorts in Frage gestellt. Zudem scheint die bisherige, buchstäblich weit reichende Solidarität zwischen Stadt und Land zu bröckeln. So wurde in den letzten Jahren die bisherige Umverteilungspolitik zugunsten des Berggebietes von liberaler Seite teilweise scharf kritisiert, was zu einer öffentlichen Debatte über die Rentabilität der „Randregionen“ führte.

 

«Optimale Siedlungsstruktur»

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, André Duss, 2009

In der Diskussion um Abstimmung von Siedlung und Verkehr kommt der „Siedlungsentwicklung nach Innen“ eine zentrale Rolle zu. Dieses an der Fachtagung des VLPASPAN vom 4. April 2008 gezogen Fazit, ist Ausgangslage der vorliegenden Arbeit. Wie ist diese Forderung zu verstehen, wie kann sie konkret umgesetzt werden und welcher Nutzen ist damit verbunden? Mit dem Konzept einer „optimalen Siedlungsstruktur“ wird ein Vorschlag erarbeitet, der den Gemeinden im ländlichen Raum erlauben soll, ihre Ortsplanungen auf eine optimale Abstimmung von Siedlung und Verkehr zu evaluieren und allenfalls zu optimieren.

 

Politische driving forces der Urbanisierung in der Region Agglo Obersee

Herkunft: WSL, Praxisbericht, Maria-Pia Gennaio, 2009

Urbanisierung ist einer der wichtigsten Prozesse der Landschaftsveränderung in der ganzen Welt. Mit dem Ziel die Landschaftsveränderung in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung zu steuern, wurden in den letzten Jahrzehnten die Landnutzungsgeschichte und die Ursachen dieser Veränderung intensiv untersucht. Forschungsarbeiten über die Ursachen der Landschaftsveränderung konzentrierten sich auf die bio-physikalischen, sozioökonomischen und politischen Prozessen, welche zur Veränderung der Landnutzung führten (Lambin et al. 2003, Antrop 2004, Thiha et al. 2007).

 

 

Die dritte Dimension der Dichte 

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Anita Grams, 2009

Mit der zunehmenden Reurbanisierung in Europa geht in der Schweiz auch eine gegenläufige Tendenz einher: Die Zersiedlung verläuft ungebremst. Es braucht radikalere Strategien, Instrumente und politische Umsetzungen, als die heute angewandten, um diesem Prozess zu begegnen. Damit geht eine qualitätsvolle innere Verdichtung bestehender Stadtzentren einher. Insbesondere dem Bauen in die Höhe mit seinem geringen Bodenverbrauch könnte die Zukunft eine grössere Bedeutung zukommen. 
 

Die Grenzen des Wachstums innerhalb der städtischen Grenzen

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Andreas Hünermann, 2009

Das Thema Wachstum und damit verbundene Fragen zu dessen Grenzen innerhalb der Stadt sind für Zürich nicht neu. Vor knapp fünfzig Jahren lebten in Zürich beinahe 450'000 Einwohnerinnen und Einwohner; es gab nicht wenige, die laut darüber nachdachten, ob und wann die damals „magische Grenze“ von einer halben Million überschritten werde. Die Leerwohnungsziffer lag schon damals unter einem Prozent.
 

 

Raumentwicklungsstrategien für die funktionale Region Oberwallis

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Damian Jerjen, 2009

Die Region Oberwallis ist als Tourismusregion auf ein intaktes Landschaftsbild angewiesen. Durch überdimensionierte Baulandreserven und Standortwettbewerb zwischen den Gemeinden läuft die Region Gefahr, ihr Landschaftskapital zu verlieren. Mit dem Raumentwicklungskonzept Stadtland Oberwallis wird anhand von vier Strategien versucht aufzuzeigen, wie die funktionale Region Oberwallis, als Einheit betrachtet, nachhaltig entwickelt werden kann. Mit der Metapher der Stadt werden die Gemeindegrenzen überwunden, der urbane Raum in der Talebene wird zum Stadtzentrum, die Dörfer werden zu Quartieren und der Landschaftsraum zum Stadtpark.

 

Randgestaltung - Planen zwischen Siedlung und Landschaft

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Balthasar Marx, 2009

Das Thema des Übergangs von Siedlung zu Landschaft ist in der kommunalen Raumplanung ein wenig beachtetes Schnittstellenproblem. Hier treffen divergierende Betrachtungsmassstäbe und -zeitpunkte aufeinander und stehen sich zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten gegenüber.

 

Wie kann der Freiraum dem Siedlungsdruck standhalten?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Edda Rohe, 2009

Die anhaltende Flächeninanspruchnahme ist nach wie vor ein aktuelles Problem in der Schweiz. Während Eingriffe in die Landschaft in verschiedenen Bereichen wie dem Wald und schützenswerten Lebensräumen einer Ausgleichsregelung unterworfen sind, gehen Neueinzonungen und Massnahmen zur Siedlungsentwicklung nach Innen häufig zu Lasten der Lebensqualität im Wohnumfeld oder zu einem Verlust wertvoller Lebensräume für die Flora und Fauna. Für diese Eingriffe besteht keine Kompensationspflicht. Von verschiedenen Seiten wird versucht, dieser Siedlungsausdehnung entgegen zu wirken z.B. mit der Diskussion um Flächennutzungszertifikate oder dem Vorstoss der Landschaftsinitiative.

 

Wohnpark Seetal - Ein räumliches Konzept für eine Region im Kanton Aargau

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Saša Subak, 2009

Die Arbeit befasst sich mit den raumrelevanten Konflikten, Projekten und Strategien im aargauischen Teil des Seetals. In einer Situationsanalyse werden die bisherigen Entwicklungen analysiert und zu Thesen für die Zukunft gebündelt. Thesen und Ansätze für räumliche Strategien bilden die Grundlage für die Strategieskizze. Diese dient als Leitbild für die Ausarbeitung des Konzepts. Die Grundidee des räumlichen Konzepts besteht in der Überlagerung der Siedlungs- und Landschaftsentwicklung im Sinne eines Wohnens im Park. Die Nutzungen sollen sich ringförmig um den See anordnen und Schwerpunkte bilden.

 

Die Zukunft des Knonaueramts – ländlich, eine Utopie?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Bettina Weber, 2009

Mit dem Uetlibergtunnel und der Eröffnung der A4 wird das nahe an Zürich liegende, aber bisher durch die Albiskette abgeschirmte und daher stark ländlich geprägte Knonaueramt besser erreichbar. Ziel der Arbeit war es festzustellen, ob diese Region ihren „ländlichen Charakter“ auch mit der verbesserten Erreichbarkeit und ihrer Lage zwischen den Wirtschaftsräumen Zürich und Zug in Zukunft bewahren kann.

 

 

Zwischennutzungen als Chance - Vorschläge für die Handhabung von Zwischennutzungen im ländlichen Raum

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Barbara Wittmer, 2009

Infolge gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen werden Leerstände in Bauten,
Anlagen und Arealen weiter steigen. Ländliche Gemeinden erachten Zwischennutzungen noch zu selten als Möglichkeit, um diese Leerstände bis zur Umnutzung temporär zu überbrücken. Dort ist jedoch die Förderung von Zwischennutzungen umso wichtiger, da der Umnutzungsprozess aus verschiedenen Gründen eher lange dauert. Diese Arbeit schlägt deshalb Massnahmen zur Förderung von Zwischennutzungen in ländlichen Gemeinden vor. Bei der Untersuchung, ob die übergeordnete Gesetzgebung Zwischennutzungen zulässt, zeigte sich, dass die oftmals fehlende Zonenkonformität das grösste Problem ist.

 

 

Mehrwertabgabe nach Art. 5 RPG

Herkunft: Universität Zürich, Masterarbeit, Rima Kalberer, 2010

Die Schweiz wird zusehends verbaut: Die Siedlungsfläche hat zwischen der ersten (1979/85) und der zweiten Arealstatistik (1992/97) um 327 km2 zugenommen (BFS, 2001: 7). In der Vergangenheit wurde nicht nur viel gebaut, sondern auch viel eingezont.

Bei Neueinzonungen kann sich der Bodenmehrwert verzehn- bis verhundertfachen (Avenir Suisse, 2010: 92). Eine Mehrwertabgabe würde einen Teil dieses Mehrwertes abschöpfen und für den in Art. 5 Abs. 1 RPG geforderten Ausgleich planungsbedingter Vor- und Nachteile sorgen. Bis jetzt haben nur die Kantone Basel-Stadt und Neuenburg die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um mittels einer Kausalabgabe Mehrwerte abzuschöpfen.

 

 

Qualifizierung von Stadtlandschaften?

Herkunft: Universität Hamburg, Doktorarbeit, Stefan Kurath, 2010

Die Qualifizierung verstädterter Gebiete ausserhalb historisch bedingter Stadtkörperschaften ist seit mehreren Jahrzehnten ein zentrales Thema im Diskurs der Stadtplanung. Trotzdem gelingt es den Stadtplanern und Stadtplanerinnen kaum, ihre Interessen und Ziele einer räumlichen Qualifizierung und die damit verbundenen Forderungen nach einer Schaffung von Orten der Identifikation, nach Verdeutlichung von Grenzen und Übergängen, der Verbesserung räumlicher Vernetzung, Stärkung des öffentlichen Raums oder Pflege kultureller, ökologischer oder ökonomischer Eigenarten raumwirksam umzusetzen.

 

 

Kommunale Spielräume im Umgang mit älteren Einfamilienhaus-Quartieren

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Thomas Frei, 2011

Der Umgang mit älteren Einfamilienhaus-Quartieren wird aufgrund der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie den aktuellen politischen Diskussionen und der sich verstärkenden Wohnraumnachfrage an gut erschlossenen Standorten zunehmend wichtiger. Mit dem unbestrittenen Erneuerungsbedarf der Einfamilienhäuser aus den 50er bis 80er Jahren (Raumaufteilung, energetische Aspekte, Infrastrukturen) und deren Lage an oftmals attraktiven Standorten in der Nähe von ÖV-Haltestellen bieten diese Quartiere ein Potential für „neues Bauland“ im Bestand und damit für modernen Wohnraum für zusätzliche Haushalte.

 

Mehrwertabgabe nutzen – gemeinnützigen Wohnraum schaffen

Herkunft: Fachhochschule St.Gallen, Masterarbeit, Martin Wenger, 2011

«Zersiedelung», «Gentrifizierung», «Mehrwertabgabe» und «Aktive Bodenpolitik» sind Themen, die mich seit einigen Jahren beschäftigen. Als ich im Jahr 2007 den Nachdiplomkurs «Städtebau: Urbane Prozesse» an der Berner Fachhochschule in Burgdorf absolvierte, begann ich mich wieder vermehrt mit den Zusammenhängen zwischen Architektur, Raumplanung und sozialen Themen auseinanderzusetzen. Seit dieser Zeit bin ich Vorstandsmitglied der Bau- und Wohngenossenschaft KraftWerk1, wo ich für das Ressort Bau zuständig bin. Dadurch wurde ich für die «soziale Durchmischung» und die «Landabgabe im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger» sensibilisiert. Zudem arbeite ich als Architekt im Architekturbüro Vera Gloor, wo ich mir gezwungenermassen Gedanken zur «Gentrifizierung» machen musste. Nach und nach wurde mir bewusst, wie stark diese Themenkreise miteinander zusammenhängen.

 

Aktuelle Herausforderungen der Altstadtentwicklung

Herkunft: Universität Basel, Masterarbeit, Florian Innerman, 2013

In vielen Schweizer Gemeinden befinden sich die Ortskerne im Wandel. Die Geschäftsnutzung fällt weg, so dass von einem Strukturwandel gesprochen wird. Parallel dazu entwickeln sich Altstädte vielerorts zu Ausgehzonen, in welchen an den Wochenenden bis spät in die Nacht gefeiert wird. Dieser Wandel steht in Konflikt mit der vielfach bestehenden Wohnnutzung. In der ganzen Schweiz sind Städte mit den Konsequenzen des Strukturwandels und des intensiven Nachtlebens konfrontiert, was unzählige Medienberichte bestätigen.

 

 

Eignung von Massnahmen zur Umsetzung der Siedlungsentwicklung

Herkunft: Universität Bern, Masterarbeit, Christoph Stäussi, 2013

In der Schweiz nehmen die Siedlungs- und Verkehrsflächen zu. Gleichzeitig geht damit
eine Zersiedelung der Landschaft einher. Um dies zu stoppen, gibt der Bund vor, eine
Siedlungsentwicklung nach innen zu verfolgen. Damit soll der Siedlungsbestand sowie
seine inneren Reserven und Potentiale prioritär entwickelt werden, bevor neues Bauland
eingezont wird. Für viele Gemeinden, darunter auch die Stadt Thun, gilt es deshalb die
Frage zu klären, wie die Siedlungsentwicklung nach innen umgesetzt werden kann, und
welche Massnahmen sich zur Umsetzung eignen. In dieser Arbeit wurden Massnahmen
zur Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach innen mittels Experteninterviews bei
Personen aus der Wissenschaft, der Praxis und den öffentlichen Verwaltungen gesammelt.
 

 

Urban Governance und nachhaltige Quartiere 

Herkunft: UNIL, Thèse de Doctorat, Verena Schäffer-Veenstra, 2013

Seit den 1990er Jahren werden zunehmend nachhaltige Quartiere realisiert. Dabei besteht häufig eine beachtliche Diskrepanz zwischen den Zielen, die von den beteiligten Akteuren angestrebt werden, deren Umsetzung (Realisierungsphase) und deren Erhalt auf Dauer (Nutzungsphase). Es stellt sich folglich die Frage, auf welche Weise die Projektqualität im Sinne einer nachhaltigen Quartiersentwicklung verbessert werden kann. Diese Projekte sind jedoch enorm komplex aufgrund der grossen Interdisziplinarität und Interdependenz ihrer Ziele sowie der vielsichtigen Akteursstrukturen. Sie stellen daher besonders hohe Anforderungen an die Projektsteuerung. 

 

 

Urbaniser dans les secteurs exposés au bruit routier

Herkunft: UNIL, Masterarbeit, Gaël Vietti-Violi, 2013

L’exposition des espaces urbanisés au bruit est un enjeu important pour tendre vers
un développement territorial durable. Au travers d’études de cas, ce travail cherche à
identifier comment, à l’échelle des planifications de quartiers, sont aménagés les
espaces fortement exposés aux nuisances sonores? Ces résultats aboutissent à la
formulation de pistes d’optimisation pour la conduite des processus de projets
urbains.
 

Revitalisierungs- und Transformationsstrategien von innerörtlichen Strassenzügen am Beispiel der Baarer Dorfstrasse

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Jérôme Vonarburg, 2013

Die Gemeinde Baar hat in den letzten Jahrzehnten ein starkes Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum erlebt und ist von einem ursprünglich ländlich geprägten Dorf Teil der Agglomeration Zug und im grösseren Kontext der Metropolitanregion Zürich geworden. Einige der neu geschaffenen Bereiche üben eine Sogwirkung auf Geschäfte und Dienstleistungsunternehmen aus und Tendenzen der Abwertung von Quartieren und Strassenzügen mit älterer Bausubstanz, beispielsweise die Dorfstrasse, sind zu beobachten.

 

 

Arealentwicklung mit "kooperativer Planung" in der Agglomeration Zürich

Herkunft: Universität Zürich, Masterthesis, Michael Bucher, 2014

Die räumliche Entwicklung der Schweiz verfolgt eine haushälterische Nutzung des Bodens und will damit die innere Siedlungsentwicklung fördern. Das grösste Wachstum der Siedlungsgebiete erfolgte in den letzten Jahren in den Agglomerationen, dies wird sich nun aufgrund neuer politischer Tendenzen ändern. Durch den steigenden Flächenbedarf der Gesellschaft sind Immobilienentwickler, öffentliche Hand und Bevölkerung gefordert, neue Wege und Lösungen für die innere Verdichtung in den vorhandenen Bauzonen
zu finden.
 

Stratégies visant à renforcer l’attractivité territoriale : Le cas du centre-ville de La Chaux-de-Fonds

Herkunft: UNIL, Masterarbeit, Céline Wermeille, 2014

Face au phénomène de métropolisation, l’attractivité des centres-villes représente aujourd’hui un
enjeu majeur pour les collectivités publiques. Ce travail analyse le cas de La Chaux-de-Fonds au
travers de l’espace public, l’offre de consommation et l’accessibilité ; une étude comparative de trois
centres-villes romands complète la recherche. Des scénarios proposent ensuite une vision future
idéale du centre-ville chaux-de-fonnier.
 

Raumbedürfnisse von Religionsgemeinschaften
 

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Silvan Aemisegger, 2015

Die Religionslandschaft der Schweiz ist im Begriff, sich zu verändern: Die Landeskirchen sehen sich seit einigen Jahrzehnten mit einem tiefgreifenden Strukturwandel konfrontiert. Dieser hat auch Auswirkungen auf ihren Gebäudebestand und dessen Unterhalt. Gleichzeitig tauchen – vielfach aber nicht ausschliesslich – migrationsbedingt neue Religionsgemeinschaften in der Religionslandschaft auf. Viele davon sind bis heute unsichtbar, beispielsweise Hinterhofmoscheen, hinduistische Tempel in Industriegebieten oder freikirchliche Eventhallen. Die Gesellschaft und damit auch die Raumplanung ist vor neue Herausforderungen gestellt. Raumansprüche von Religionsgemeinschaften sind heterogen, die Raumplanung reagiert einzelfallweise auf die jeweiligen Bauvorhaben. Die vorliegende Masterarbeit diskutiert auf Basis einer Literaturrecherche und empirischen Erhebungen (Städteerhebung, Experteninterviews) mögliche Ansätze auf allen Ebenen der Raumplanung zur Integration der Thematik in die Raumplanung.

 

Wohnen im Alter im Limmattal – Herausforderungen und Chancen für die Innenentwicklung

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Esther Frey, 2015

Die Schweizer Bevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten eine demographische Alterung erfahren. Unabhängig davon wächst das Bedürfnis zu Hause, in den eigenen vier Wänden, alt zu werden. In dieser Arbeit werden die raumplanerischen Herausforderungen für das Limmattal untersucht, welche sich aus diesen beiden Trends ergeben. Auf zwei räumlicher Ebenen (Region Limmattal und zwei Vertiefungsgemeinden) werden dabei unterschiedliche Methoden (quantitativ räumliche Analyse, Umfrage, Interview, Literaturrecherche, Begehung) angewendet.
 

Lasten-Nutzen-Ausgleich im Rahmen von interkommunal bewirtschafteten Arbeitszonen

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Christina Hürzeler, 2015

Gemäss Raumplanungsordnung müssen die Kantone eine Arbeitszonenbewirtschaftung einführen, sofern sie neue Arbeitszonen ausscheiden wollen. Dabei soll eine regionale Sicht eingenommen werden. In diesem Kontext können interkommunale Arbeitszonen mit Lasten-Nutzen-Ausgleich einen Beitrag zum haushälterischen Umgang mit dem Boden leisten. Die Beteiligung am Potential einer interkommunalen Zone kann helfen, dass Gemeinden an raumplanerisch geeigneten Orten Prioritäten setzen, um an anderen Orten auf Entwicklung zu verzichten. Gelingt dies, entstehen daraus Effizienzgewinne für die Gemeinden in Form von weniger Fehlallokationen, und für die Unternehmen steht ein optimales Flächenangebot mit einer hohen Investitionssicherheit zur Verfügung. 

Der Sondernutzungsplan und sein Beitrag zur Siedlungsqualität

Herkunft: Universität Bern, Masterarbeit, Hanna Jäggi, 2015

Die vorliegende Arbeit knüpft thematisch an die Diskussion rund um die gegenwärtige Entwicklung der schweizerischen Agglomerationsgebiete an. Es sind diese Gebiete, die am stärksten vom Problem der Zersiedelung betroffen sind. Der Agglomeration wird zudem oft ein Mangel an Identität und städtebaulicher Qualität attestiert. Auf der anderen Seiten weisen diese Gebiete, aber auch das grösste Entwicklungspotential innerhalb der bereits bestehenden Siedlungsflächen der Schweiz auf. Diese Gebiete befinden sich momentan unter einem verstärkten Entwicklungsdruck und daher im Wandel.

 

 

Der Mehrwertausgleich im revidierten Raumplanungsgesetz

Herkunft: Universität Zürich, Masterarbeit, Marco Schweiger, 2015

Die Kantone haben mit Inkrafttreten des revidierten Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) bis am 30. April 2019 Zeit erhalten, den angemessenen Ausgleich erheblicher planungsbedingter Vor- und Nachteile zu regeln. Auch nach der inhaltlichen Präzisierung des Art. 5 RPG lässt der Gesetzgeber den Kantonen weiterhin einen relativ grossen Gestaltungsspielraum bei der Regelung des Mehrwertausgleichs. Wie eine Analyse der raumplanungsrechtlichen Vorgaben darlegt, bedarf praktisch jede bundesrechtliche Vorgabe einer Konkretisierung durch den kantonalen Gesetzgeber. So hat dieser etwa über den Abgabesatz, den Abgabetatbestand, die Fälligkeitszeitpunkte und Verfahrensfragen näher zu bestimmen. Ziel muss es sein, den Vollzug möglichst praktikabel, rechtsgleich und mit verhältnismässigem Aufwand bewerkstelligen zu können.

 

 

Der Mehrwertausgleich gemäss teilrevidiertem Raumplanungsgesetz

Herkunft: HWZ, Master Thesis, Claudio Quinter, Markus Reichle, Matthias Odermatt, 2016

Der Mehrwertausgleich hat den Ausgleich von raumplanerisch bedingten Vor- und Nachteilen
zum Ziel. Mit der letzten Teilrevision des Bundesgesetzes über die Raumplanung
(Raumplanungsgesetz) wurden die Regelungen über den Mehrwertausgleich auf
Bundesebene konkretisiert, indem Artikel fünf des Raumplanungsgesetzes mit verbindlichen
Mindestanforderungen zuhanden der kantonalen Gesetzgebung ergänzt wurde. Das
Raumplanungsgesetz schreibt die Umsetzung bis zum 30. April 2019 vor. Aktuell arbeiten
deshalb viele Kantone an der Umsetzung des Mehrwertausgleichs, so auch der Kanton Zürich.

 

Bauzonendimensionierung im kantonalen Richtplan

Herkunft: ETHZ, MAS-Programm, Thomas Schneitter, 2016

Dem kantonalen Richtplan kommt bei der Umsetzung des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG) eine hohe Bedeutung zu. Nach Art. 8a Abs. 1 Bst. d RPG ist im Richtplan mittels Bauzonendimensionierung sicherzustellen, dass die Bauzonen den Anforderungen nach Artikel 15 RPG entsprechen. Die Analyse von vier nach den neuen Bestimmungen ausgearbeiteten Richtplänen zeigt, dass die Kantone dieser Vorgabe nachkommen, gleichzeitig aber den ihnen zugestandenen Gestaltungsraum nutzen. Die Bauzonendimensionierung selbst wird im Richtplan
kaum thematisiert, vielmehr beinhalten die Richtpläne Festlegungen zur Verteilung der Bauzonen innerhalb des Kantons.

 

Die Rolle von Bestandserneuerungen bei der zukünftigen Entwicklung der Stadt Luzern und deren soziodemografische Auswirkungen

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Michèle Willimann, 2016

Die Bevölkerung der Stadt Luzern ist zwischen 2000 und 2014 auch bedingt durch den
internationalen Wanderungssaldo um rund 8’600 Personen auf 81’000 Einwohner gewachsen.
Bis 2030 wird von einem weiteren Wachstum von rund 3’000 bis 9’500 Personen ausgegangen.
Für die damit verbundene Schaffung von zusätzlichem Wohnraum gilt es, eine nachhaltige
Innenentwicklung anzustreben. In der Stadt Luzern sind viele sanierungsbedürftige Gebäude
vorhanden. Eine Kombination dieser zukünftigen Erneuerungen mit der Nutzung von
Geschossflächenreserven durch Anbau, Aufstockung oder Ersatzneubau stellt eine wichtige
Form der Innenentwicklung dar.
 

 

Der planerische Schutz der Gewässer

Herkunft: Universität Bern, Lizentiatsarbeit, Christoph Jäger, 1999

Das Gewässerschutzrecht kennt verschiedene planerische Instrumente und Massnahmen
zum Schutz der Gewässer vor Verunreinigungen durch Bakterien, Öl, Gülle, Pflanzenbehandlungsmittel etc. (Art. 19 – 21 GSchG; Art. 29 – 32 GSchV):
Nach Gefährdung der Gewässer teilen die Kantone ihr gesamtes Gebiet in besonders gefährdete und übrige Bereiche ein. Zu den ersteren gehören der Gewässerschutzbereich Ao und der Zuströmbereich Zo zum Schutz oberirdischer Gewässer sowie der Gewässerschutzbereich Au und der Zuströmbereich Zu zum Schutz von Grundwasservorkommen. Gewässerschutzbereiche sind ein Informationsmittel für die Behörden, damit sie rasch die notwendigen Schutzmassnahmen treffen können.

 

Ruhe Bitte! Wie kann der "Schutz von Ruhe" raumplanerisch umgesetzt werden?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Kirk Ingold, 2006

Der Schutz der Schweizer Bevölkerung vor übermässigem oder schädlichem Lärm ist trotz den vorhandenen gesetzlichen Grundlagen nur teilweise erreicht worden. Die fortschreitende Zersiedlung und das erhöhte Mobilitäts- und Freizeitverhalten der Bevölkerung haben zu einer weiter schleichenden Verlärmung von innerstädtischen und ehemals ruhigen Gebieten im ländlichen Raum geführt. 

 

Pedestrian Level of service: Un modèle d'évaluation pour l'espace piéton, un outil de planification pour l'aménagement urbain

Herkunft: UNIL, Mémoire de licence, Gabrio Baldi, 2006

Ces dernières années, l’intérêt pour l’univers des piétons n’a pas cessé d’augmenter. De nombreux aménageurs se penchent sur les apports et les limites de ce mode de déplacement. La plupart de ceux-ci, en accord avec le développement durable, cherchent une manière de rééquilibrer l’aménagement de l’espace piéton. Pour ce faire, ils nécessitent, entre autres, d’outils capables de mesurer la qualité de cet espace.

 

(Eco) mobilité de l’enfant en milieu urbain

Herkunft: Université de Lausanne, DESS, Olivier Walser, 2006

Dans la perspective d’une société urbaine préoccupée par le gain de temps, les
avantages d’un réseau routier performant sont indiscutables. Dans le même temps, les
pratiques quotidiennes de certains citadins moins pressés peuvent être affectées. Le
travail proposé montre ce revers là de la médaille.
 

Einfluss der Erreichbarkeit auf die Raumnutzung am Beispiel des Grossraums Zürich

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Stephan Erne, 2007

Ziel der vorliegenden Arbeit ist die quantitative Analyse der Wechselwirkungen zwischen
Siedlung und Verkehr. Für fünf verschiedene Zustände werden die intermodalen
Erreichbarkeiten und die Reisezeiten ins Zentrum von Zürich ermittelt. Anschliessend werden
ceteris paribus die Mietpreise neu gerechnet und mit einem vereinfachten Verfahren auf Basis
des UrbanSim-Parametersets die Standortentscheidungen der privaten Haushalte modelliert.
 

 

Les éoliennes entre ordre constitutionnel économique, aménagement du territoire et protection du paysage

Herkunft: Universität Luzern, Masterarbeit, Eloi Jeannerat, 2008

À l’heure où j’écris ces quelques lignes, le pétrole poursuit son inlassable renchérissement. Plus que jamais, la population prend conscience des problèmes et des opportunités futurs liés à l’approvisionnement en énergie. Tout le monde partage l’idée qu’il faut agir. Seulement, les avis divergent encore sur la manière. Faut-il importer massivement le gaz iranien ou construire de nouvelles centrales nucléaires ? Si certaines de ces questions sont encore en suspens, les Chambres fédérales se sont par contre résolues, en mars 2007, lors de la révision de la loi fédérale sur l’énergie, à promouvoir les énergies indigènes et renouvelables, notamment en favorisant les investissements privés destinés à l’exploitation de l’énergie éolienne et des autres énergies renouvelables.

 

 

Eisenbahnanlagen und Nebenanlagen

Herkunft: Universität Bern, Masterarbeit, Roland Sarbach, 2009

Die Bedeutung des Schienenverkehrs in der Schweiz ist ungebrochen gross: Keine Landesbevölkerung legt mit der Bahn im Schnitt mehr Kilometer zurück als die Schweizerinnen und Schweizer.

Es vermag daher auch kaum zu erstaunen, wenn in verschiedenen Orten ein Ausbau der Eisenbahninfrastruktur in Gang oder geplant ist. Neben den bekannten Eisenbahngrossprojekten NEAT (neue Eisenbahn-Alpentransversale), ZEB (zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) und neustens Bahn 2030, welche primär einen Ausbau des Schienennetzes anvisieren, sind auch Bahnhöfe immer wieder Gegenstand von Bauvorhaben.

 

 

AlpTransit e il Ticino: miglioramento dell’accessibilità e possibili effetti sul territorio

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Ramona Testuri, 2009

Con l’inaugurazione di AlpTransit si aprirà una nuova era per il traffico transalpino. I
tempi di percorrenza fra il Ticino e il Nord delle Alpi saranno praticamente dimezzati.
Ciò avrà delle conseguenze sulla domanda di mobilità su rotaia, che prevedibilmente
aumenterà in misura maggiore rispetto a quella del traffico individuale motorizzato. I
tempi di percorrenza ridotti per raggiungere il Canton Ticino avranno delle conseguenze tangibili per il turismo e per le relazioni commerciali con il Nord delle Alpi. AlpTransit,
dal profilo territoriale, favorirà con ogni probabilità una spartizione policentrica. Se seguita da adeguate misure fiancheggiatrici, AlpTransit rappresenterà una straordinaria
opportunità per lo sviluppo territoriale ed economico del Canton Ticino.

 

 

 

Platz und Verkehr

Herkunft: HSR, Masterthesis, Samuel Flükiger, 2011

Plätze haben für das öffentliche Leben in Städten und Dörfern eine grosse Bedeutung. Sie tragen zur Identifikation der Bewohner mit ihrem Lebensumfeld bei. Sie sind oft aufwändig gestaltet und gesäumt von wichtigen Bauten. 

Damit Plätze ihre Kernfunktionen als Freiraum, Begegnungs- und Versammlungsort, aber auch Repräsentationsort wahrnehmen können, müssen sie gut gestaltet sein und Aufenthaltsqualität bieten.

 

 

 

Tram Lugano - Nachhaltige Stadt- und Mobilitätsentwicklung
eines Siedlungsgebietes

Herkunft: HSR, MRU Public Planning, Jordi Riegg, 2011

Ausgangslage der vorliegenden Arbeit ist die Projektierung des neuen Trams für den Agglomerationsraum von Lugano. Der erste Streckenteil der neuen Tramlinie verläuft entlang des Gewerbe- und Industriegebietes, welches in dieser Arbeit analysiert und entwickelt wird. Das Resultat ist eine Vision und ein Konzept für das Jahr 2030. Darin wird das Potential des Gebietes als städtebauliches Entwicklungsgebiet aufgezeigt.

 

 

La walkability en zone suburbaine. Évaluation de la qualité de l'environnement piéton à Ecublens

Herkunft: UNIL, Masterarbeit, Grégoire Stigler, 2011

Cette recherche se propose d’étudier de manière innovante la qualité de l’environnement piéton
d’une zone suburbaine. Une évaluation par un expert, ainsi qu’une enquête, sont réalisées sur un site d’étude à Ecublens (VD, Suisse). Une liste très complète d’aspects liés aux environnements construit et naturel est prise en compte. Il ressort que le site d’étude se révèle constituer un environnement piéton de qualité juste suffisante, conduisant à la formulation de plusieurs recommandations d’aménagement.
 

 

Eine Raumplanerische Umsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft

Herkunft: HSR, MSE Public Planning, Melanie Lienhard, 2012

Aufgrund der zunehmenden Popularität und Verbreitung des Konzeptes der 2000 Watt-Geselllschaft untersucht diese Arbeit was die Zielsetzung ausmacht, welche Auswirkung sie auf verschiedene Lebensbereiche hat und welche Aufgaben für die Raumplanung anfallen im Rahmen dieser Zielsetzung.

Die Literaturanalyse zeigt, dass einzig im Bereich der Gebäudetechnik ausreichend Informationen
und Untersuchungen zur Umsetzung des Konzeptes vorhanden sind.

 

 

Perspektiven integrieter Raum- und Infrastrukturenentwicklung - Am Beispiel des Rangierbahnhofs Limmattal

Herkunft: ETHZ, MAS-Programm, Oliver Mischa Hager, 2017

Der Rangierbahnhof Limmattal ist im unimodalen Einzelwagenladungsverkehr nur für die Güterströme im Import-, Exportbereich und Binnenmarkt von Bedeutung. Er ist dabei in der Schweiz immer noch der modernste und in seiner Geometrie als einseitiger Rangierbahnhof der effizienteste seiner Art.

Die SBB Cargo AG beherrscht den Markt des Einzelwagenladungsverkehrs in der Schweiz nach wie vor mit einer hohen Präsenz. Sie befindet sich aber weiter in einem schwierigen Umfeld und versucht sich mit strukturellen Anpassungen und einer effizienten Ausrichtung am Markt zu behaupten.
 

 

 

 

Kunst und Raumplanung - Ein Widerspruch? Das Scheitern des "Windraums" auf der Ebenalp (AI)

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Christof Huber, 2006

Die Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalpbahn AG in Appenzell I.Rh. wollte auf der Ebenalp ein
Kunstwerk (den sog. "Windraum") des Schweizer Aktionskünstlers Roman Signer erstellen.
Das Projekt scheiterte. Das Kantonsgericht entschied – anders als die vorinstanzliche Standeskommission –, dass die Baute nicht standortgebunden sei. Anhand dieses Projekts soll im Besonderen der Frage nachgegangen werden, ob ein Kunstwerk aufgrund seiner Ausgestaltung eine Standortgebundenheit im Sinne des Raumplanungsrechts begründen kann. Je nach Ergebnis soll weiter kurz aus persönlicher Sicht Stellung dazu genommen werden, ob zukünftig (de lege ferenda) Kunstwerken (bzw. der Kunst an sich) in der Raumplanung "erhöhtes" Gewicht
beizumessen sei.
 

 

 

Unterschriebene Pläne - digitale Daten in der Nutzungsplanung: Wie werden Geodaten rechtsgültig?

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Thomas Noack, 2006

Die der Nutzungsplanung zugrunde liegenden Pläne erlangen heute durch die Unterschriften auf dem ausgedruckten Plan ihre Rechtsgültigkeit. Zur Zeit befindet sich das Geoinformationsgesetz des Bundes in Vernehmlassung. In zwei Bereichen sieht es vor, in Zukunft den digitalen
Daten (Geodaten) bedeutend mehr Gewicht beizumessen. Es schlägt die Definition von Geobasisdaten und die Einführung eines Katasters der öffentlich rechtlichen Eigentumsbeschränkungen vor. Besonders mit der Einführung des Katasters der öffentlich rechtlichen Eigentumsbeschränkungen ist die Raumplanung gefordert nicht nur analoge Pläne rechtsgültig zu erklären, sondern auch Wege zu finden, wie rechtsgültige Geodaten zur Verfügung gestellt werden können.
 

 

 

Friedhöfe im Wandel - Bedeutung, Potenziale und Strategien aus Sicht der Raumplanung

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Hannes Wahl, 2007

Tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Demographie und Sepulkralkultur hinterlassen
ihre Spuren im Friedhofs- und Bestattungswesen und stellen die Friedhöfe in ihrer heutigen
Struktur längerfristig in Frage. Individualismus, Pluralismus, Mobilität und Multireligiosität
sind Entwicklungen, welche die öffentliche Hand heute vor zahlreiche neue Herausforderungen
stellen.
 

Das Limmattal - ein Raum nationaler Bedeutung

Herkunft: ETHZ; Masterarbeit, Matthias Drilling, 2008

Das Limmattal stellt sich als Raum mit hoher wirtschaftlicher Dynamik dar. Diese Dynamik ist
das Ergebnis verschiedener begünstigender Faktoren: einer Attraktivität für wertschöpfungsintensive Unternehmen, einer Nähe zu Bildungs- und Forschungseinrichtungen, einer sehr guten Verkehrsinfrastruktur.

Diese Dynamik hat nicht nur im Limmattal selbst zu Innovationen geführt, sie ist auch für die
Schweiz insgesamt von Bedeutung: die Unternehmen im Limmattal steuern einen beträchtlichen Teil zum Bruttoinlandsprodukt der Schweiz bei, und die Hochschuleinrichtungen im Limmattal beteiligen sich wesentlich am Aufbau von Humankapital in zukunftsträchtigen Branchen.

 

 

 

Emmenbrücke als Standort für studentisches Wohnen

Herkunft: FHZ, Masterarbeit, Marga Varela, 2008

Das stetig wachsende Ausbildungsniveau der Schweizerischen Bevölkerung zeigt sich
auch an der ständig wachsenden Anzahl der Studierenden an den Hochschulen Luzern.

Die Studenten in Luzern benötigen neben den Ausbildungsmöglichkeiten die entsprechende Infrastruktur, unter anderem adäquate Wohnmöglichkeiten. Von den 4'518 Studierenden im Jahr 2005-6 an der Universität Luzern und an den Fachhochschulen Zentralschweiz hatten 3'099 den Wohnsitz ausserhalb des Kantons Luzern; daraus folgt dass zwei Drittel der Studenten die Zielgruppe für studentisches Wohnen in Raum Luzern darstellen. Dazu kommen Studierende welche unregelmässig für ein paar Tagen im Jahr einer ergänzenden Ausbildung an der Hochschulen nachgehen. Die Tendenz der steigenden Studentenzahlen bringt mit sich einen steigenden Bedarf für studentisches Wohnen.
 

 

La maîtrise foncière des villes: un levier pour la qualité urbaine et la durabilité

Herkunft: UNIL, Masterarbeit, Alessia Guerrieri, 2011

La maîtrise foncière des villes est un facteur incontournable pour avoir une influence sur la qualité urbaine et la durabilité. Ce travail, après avoir défini le concept de maîtrise foncière et identifié de manière théorique les principes clés d'une stratégie foncière et immobilière durable, étudie plus concrètement trois cas de villes - fortement urbanisées - ayant une stratégie active: Genève, Bienne et Lausanne. Cette démarche comparative vise à identifier sur la durabilité par le bisais du foncier: des enseignements sont tirés de ces exemples. 

 

Braucht es neue Regelungen für eine untertägige Raumplanung? Situationsanalyse zum Stand der Planung im Untergrund

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Susanne Haag, 2011

Aufgrund neuer technischer Entwicklungen eröffnen sich viele Möglichkeiten zur Nutzung
des tiefen Untergrundes. Die steigende Nachfrage nach Rohstoffen und der aufgrund der
jüngsten Ereignisse geforderte massive Ausbau erneuerbarer Energien dürften zu einem
Wettlauf um die geeigneten geologischen Formationen und somit um den Raum im Untergrund führen.
 

 

Die Leistungsqualität kantonaler Ämter - Dargestellt am Beispiel der kantonalen Bewilligungen für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen unter spezieller Beachtung der Hierarchie und potentieller Störfälle

Herkunft: Universität Bern, Masterarbeit, Richard Hollenweger, 2011

La recherche scientifique du management a fourni des efforts considérables ces dernières
décennies afin de développer des formes d’organisation optimale pour les différents domaines
d’activités de l’administration publique. Elle a également esquissé des stratégies pour la mise
en place d’un changement de culture d’entreprise nécessaire à ces réformes. Ses études se
basent sur plusieurs disciplines scientifiques apparentées, notamment les théories
économiques, les sciences politiques, la sociologie et la psychologie qui ont eu des influences
déterminantes sur les différents résultats et les recommandations de réformes (annexe 1).
Cette étude n’a pas pour but de prôner l’une ou l’autre approche philosophique ou théorie du
droit qui serait la plus adéquate pour l’administration publique des cantons suisses.
 

 

Identité, projet, changement: Des représentations sociales aux leviers de l'action publique 

Herkunft: UNIL, Thèse de doctorat, Sabine Jaquet, 2011

A l'origine de la recherche, il y eu plusieurs sources d’étonnement. La première, la plus visible
et la plus significative dans le paysage politique et médiatique jurassien, fut l'échec du projet
Jura Pays ouvert en votation populaire le 16 mai 2004.

Le projet Jura Pays ouvert était un projet qualifié de « projet de société », « le plus important
projet de société présenté aux Jurassiens depuis l’entrée en souveraineté » du Canton [Rion
2001]. Décrit à la fois comme un « outil politique », un « projet », voire un « multiprojet », une
« démarche » et une « vision d’avenir » qui s’inscrit dans « la continuité du rêve caressé par
ceux qui ont vu, il y a un quart de siècle, dans l’émancipation politique du Jura, la condition
préalable et nécessaire pour assumer notre avenir. »
 

 

 

Chancenausgleichs-Möglichkeiten im Ret Suisse Mittelland

Herkunft: MSE Public Planning, Melanie Lienhard, 2012

Im Zuge der Erarbeitung einer räumlichen Entwicklungsstrategie (RES) für den regionalen Entwicklungsträger (RET) SurseeMittelland sollte neben den zwei Hauptprojekten im Bereich der
Verkehrsplanung und der Raumplanung auch untersucht werden welche Möglichkeiten es für einen interregionalen Chancenausgleich gibt. Diese Arbeit hat sich dieser Frage angenommen mit dem Ziel eine möglichst grosse Breite an Handlungsmöglichkeiten aufzeigen zu können und diese auf die spezifischen Bedürfnisse des RET SurseeMittelland nach ihrer Effektivität abstimmen zu
können.

 

 

Participative processes as Tools for designing public spaces

Herkunft: Université de Lausanne, Masterarbeit, Tamara Kocan, 2013

Since 2008 more than 50% of the world population lives in urban environments (United Nations). Cities are now humans’ main habitat1 and thereby the predominant social system that
humans function in. Cities act now more than ever as a catalyst of human activity and therefore need to be able to function sustainably in environmental, economical and social terms.
 

 

Cultivating Urban Sound - Unknown Potentials for Urbanism

Herkunft: Oslo School of Architecture and Design, Master thesis, Trond Maag, 2013

There are good reasons to assume that the European cities in some years will sound fundamentally
different from they do today. The progress of the European cities doesn’t only
affect the built structure of the urban environment, rather a whole series of features is
exposed to change, such as ways of life, socio-economic structures, demographic patterns,
spatial logics, symbolic values, atmospheres, smells, and sounds. What are the audible
consequences for the European cities? How does the change in urban sound affect urban
quality? And in particular, what does this change necessitate for urban planning in order to
keep or even to improve a city’s listening quality?

 

Untersuchung über die Einflussfaktoren in der kommunalen Raumplanung

Herkunft: HSR, MRU Public Planning, Jordi Riegg, 2013

Immer wieder gelangen über Fachpublikationen Informationen
einzelner Gemeinden mit exemplarischen Raumplanungsstrategien
ans Licht der Öffentlichkeit. Die baulich-räumliche Steuerung
und Entwicklung einer Gemeinde hängt von einer Vielzahl
von Faktoren ab. Die hauptverantwortlichen Einflussfaktoren
exemplarischer Gemeinden bilden deshalb die Basis der Untersuchung.
Auf Grund dessen soll ausfindig gemacht werden, ob es
ähnliche oder identische Einflussfaktoren gibt, welche stark auf
die Entwicklung exemplarischer Gemeinden einwirken? Basierend
auf der ersten Frage resultiert die zweite Frage, ob diese
Einflussfaktoren auf andere Schweizer Gemeinden übertragen
werden könnten?

Umsetzung der RPG-Teilrevision unter besonderer Berücksichtigung anreizorientierter Instrumente

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Ivo Speck, 2013

Die Umsetzung der RPG-Teilrevision stellt insbesondere den Kanton Aargau vor eine grosse Herausforderung. Der Kanton Aargau muss neu die Siedlungsflächenentwicklung im Richtplan verbindlich steuern. Die RPG-Teilrevision stärkt die hoheitliche Raumplanung. Die Arbeit zeigt jedoch auch auf, dass die hoheitliche Raumplanung an ihre Grenzen stösst. Der Verfasser empfiehlt den Kantonen im Rahmen der Umsetzung der RPG-Teilrevision ergänzend die Ergreifung und Umgestaltung anreizorientierter Instrumente zu prüfen.

 

Kompetenzen von Raum- und Verkehrsplanern in Schweizer Kantonsverwaltungen – eine empirische Untersuchung

Herkunft: Technische Universität Kaiserslautern, Masterarbeit, Thomas Stoiber, 2013

Im vergangenen Jahrzehnt ist in der Raum- und Verkehrsplanung zunehmend das Be-
wusstsein  erwachsen,  dass  vor  dem  Hintergrund  der  fundamentalen  Änderungspro-
zesse der  ökologischen, gesellschaftlichen und  wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 
eine  kontinuierliche  Fortsetzung  der  bisherigen  Planungspraxis  fraglich  ist.  Eine  zu-
nehmende Verknappung der Ressourcen in Verbindung mit Steigerungen der Energie-
preise,  die  Klimaänderungen, der  demographische  Wandel sowie  eine  angespannte 
Wirtschaftssituation der öffentlichen Verwaltungen sind Beispiele für zukünftige Ände-
rungsprozesse, welche insbesondere die Planungsteams in öffentlichen Verwaltungen 
konfrontieren werden. 

Drivers of Urban Sprawl at the Local Scale: Case Study Analysis of Municipalities in the Zurich Metropolitan Area

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Lucia Thaler, 2014

Zersiedelung wird in der Wissenschaft, Raumplanung und in politischen Debatten
vermehrt diskutiert, weltweit und auch in der Schweiz. Es gibt einen Konsens, dass
Zersiedelung vornehmlich negative Folgen hat und demnach nicht nachhaltig ist und
eingedämmt werden sollte. Die Masterarbeit hat die Treiber der Zersiedelung auf
lokaler Ebene untersucht mit einer zweistufigen Fallstudie der Gemeinden Fällanden,
Fehraltorf und Fischenthal im Metropolitanraum Zürich, die auf einem Gradienten
suburban, periurban, rural liegen. Die Zersiedelungs-Definition von Jaeger und
Schwick (2014) wurde verwendet: Die Zersiedelung ist umso stärker, je grösser der
Anteil von Siedlungsgebiet, je grösser die Streuung des Siedlungsgebiets und je
geringer die Ausnützungsdichte ist.

Urban Green in European Medium-Sized Urban Areas: analyzing the changes with a land system approach

Herkunft: Erasmus Mundus Programm, Masterarbeit, Lucie Rosset, 2015

Most works on land system changes take either a quantitative approach on land cover and use or a qualitative approach on land function. The aim of this research is to study urban green in European medium-sized urban areas (MSUA) with an interdisciplinary approach using mixed methods. In the course of this research, the case studies are gradually being reduced: from a study of land cover and land use changes related to urban green in 214 European MSUA to an analysis of urban green functions in 4 shrinking cities: Salamanca, Metz, Magdeburg and Szczecin. This innovative approach based on various types of data (CLC, LUCAS, strategic planning documents and interviews) leads to several conclusions on the way urban green is changing in European MSUA along the three components of the land system: cover, use and function. Additionally, it gives a reflection on methodological problems when considering land system changes with a comparative approach at the European regional scale.

Kulturlandschutz in der Schweiz: Eine qualitative Untersuchung der politischen Steuerungsinstrumente

Herkunft: Universität Zürich, Masterarbeit, Jasmin Leuthard, 2016

Die offene Landschaft und besonders das Kulturland stehen stark unter Druck. Von 1985 bis 2009 hat
die Landwirtschaftsfläche in der Schweiz um 5.4 Prozent oder 1.1 Quadratmeter pro Sekunde abgenommen
(BFS, 2015a: 26). Der Kulturlandverbrauch wird nicht nur in der Wissenschaft diskutiert, zunehmend
sind auch die Politik und die Bevölkerung sensibilisiert. Dies zeigen zum Beispiel die Annahme
des revidierten Raumplanungsgesetzes durch die Bevölkerung im Jahr 2013 oder die Lancierung
verschiedener kantonaler Kulturlandinitiativen. Diese Masterarbeit untersucht die politischen
Steuerungsinstrumente zum Schutz des Kulturlandes in der Schweiz und diskutiert ihre Wirkungsmöglichkeiten.
Zudem werden Hinweise auf zentrale Herausforderungen und Anpassungsmöglichkeiten
gegeben.

Das Hochhaus – ein Verdichtungstool?

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Sandro Lang, 2015

Zusammen mit dem anhaltenden Bevölkerungswachstum in der Schweiz und dem gesetzlichen
Auftrag zu einem haushälterischen Umgang mit dem Boden stellt sich auch die Frage
nach der Form der (baulichen) Verdichtung. Dabei kommt dem Bauen in die Höhe mit seinem
geringen Bodenverbrauch nicht nur in den grösseren Städten eine bedeutende Rolle zu, sondern
auch im Kanton Zug und mitunter in der Region Zug/Baar.

Einflussfaktoren der Zersiedelung
Wirkung des raumplanerischen Instrumentariums

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Martin Lippuner, 2015

Die Zersiedelung des Landes nimmt stetig zu, obwohl die Bevölkerung die Flächenausdehnung
zunehmend als problematisch erachtet. Ein breiter Konsens zu Zersiedelungs-Ursachen wie auch
zur Wirkung der raumplanerischen Instrumente fehlt.

Die Arbeit zielt darauf ab, mit Experteninterviews und Literaturrecherchen die Einflussfaktoren der
Zersiedelung zu identifizieren und in einem Fallbeispiel die Wirkung von formellen raumplanerischen
Instrumenten einzuschätzen.

 

Übermässiges Pendeln in der Schweiz

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Veronika Schürmann, 2015

Pendeln, um zur Arbeit zu kommen, ist in der Schweiz zur Selbstverständlichkeit geworden
und das Klagen über zu viele Passagiere in der Bahn oder zu viel Stau auf den Strassen zu
den Spitzenstunden gehört schon fast zum guten Ton. Berechnungen zum übermässigen
Pendelverkehr – also demjenigen Pendelaufkommen, das über das theoretisch minimal nötige
hinausgeht und nicht mit der städtischen Struktur erklärt werden kann – werden seit
den 1980er Jahren vorgenommen und die Modelle stetig weiterentwickelt. Trotz der ausserordentlichen
Menge an Daten zum Thema wurde die Theorie dieses excess commuting in
der Schweiz noch nie angewandt.

 

Das urbane Potenzial von Kleinstädten - Über die Rolle der Schweizer Kleinstadt im polyzentrischen Siedlungsnetz

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Andrea Smith, 2015

Angesichts eines funktional stark vernetzten und dennoch zersiedelten Schweizer Mittellands stehen viele Kleinstädte gegenwärtig unter grossem Druck, ihre Rolle neu zu definieren. Im aktuellen Diskurs zu Innenentwicklung und urbanen Qualitäten wird der Kleinstadt mit ihren vorhandenen urbanen Stadträumen und gut ausgebauter Infrastruktur mit Restkapazitäten kaum Beachtung beigemessen – der nationale Diskurs beschäftigt sich mit dem Umbau der Agglomerationen zu Städten. Die Kleinstadt weist jedoch brach liegende urbane Potenziale auf, welche darauf warten, wahrgenommen zu werden. Ziel der Arbeit ist es, erstens den Urbanitätstyp Kleinstadt im Kontext des polyzentrischen Siedlungsnetzes, welches im Raumkonzept Schweiz propagiert wird, zu beschreiben und zweitens die Potenziale und Handlungsspielräume der Kleinstadt zu fassen und methodisch darzustellen.

 

Logistische Zersiedlung im Raum Zürich
Verlässt die Logistik die Stadt?

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Paolo Todesco, 2015

Die logistische Zersiedlung (Logistics Sprawl) ist ein Phänomen, das in vielen Grossstädten festgestellt worden ist. Die Tendenz zur Verdichtung, die die Stadt Zürich in den letzten zwan-zig Jahren erfahren hat, lässt vermuten, dass die logistische Zersiedlung auch die Stadt Zürich betrifft. Aufgrund von nach Betriebstypen differenzierten Daten wurde festgestellt, dass die lo-gistische Zersiedlung in der Periode 1995 – 2012 im Raum Zürich vor allem bei den logisti-schen Betrieben in der Lagerei und den Kurierdiensten (ohne Postdienste) aufgetreten ist. Die Luftdistanzen der Betriebe zum Zentrum in der Güterbeförderung im Strassenverkehr sind in der Untersuchungsperiode eher stabil geblieben und die Postdienste haben eine Konzentration der Standorte erfahren. Die Geschwindigkeit der Entwicklung der Situation überrascht. Die Treiber der logistischen Zersiedlung müssen weiter untersucht werden, damit die richtigen raumplanerischen Massnahmen zur Entgegenwirkung gefunden werden können.

 

Das Freiraumlabor - Erste Erfahrungen mit einem experimentellen Beitrag zur qualitätsvollen Siedlungs- und Landschaftsentwicklung

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Raphael Aeberhard, 2017

Aufgrund der anhaltenden Zersiedlung der Landschaft in der Schweiz wurden in den letzten Jahren in Form von Volksinitiativen verschiedene Prozesse in Gang gesetzt, um Lösungen für die qualitative Siedlungsentwicklung nach innen zu suchen. Diesbezüglich scheint die Wahrnehmung über die Zersiedlung der Landschaft in der Bevölkerung statisch zu sein. Kommunale Initiativen zeigen beispielsweise bei der Stadt Region Bern, dass zu einseitig über den Schutz "der Landschaft" im Siedlungsraum diskutiert wird. Was an der Stadtregion besonders auffällt ist, dass die zunehmende Urbanisierung zu Blockaden und noch mehr Regulierung in der räumlichen Entwicklung führt, die im schlimmsten Fall die Weiterentwicklung der Region bremsen oder sie in falsche Räume lenkt.

 

 

Innenentwicklung bauen - Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach innen: Stand und Tendenzen am Beispiel ausgewählter Gemeinden der Kantone Bern und Solothurn

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Philipp Bergamelli, 2017

Die Siedlungsentwicklung nach innen bedeutet für die herkömmliche Ortsplanung der Gemeinden einen wesentlichen Paradigmenwechsel, welcher die Planungsbehörden vor grosse Herausforderungen stellt. Sie müssen scheinbar neue Wege beschreiten, um die Zielsetzung einer nachhaltigen und qualitätsbezogenen Siedlungsentwicklung umzusetzen. Ferner besteht die Aufgabe darin, im Sinne der Bevölkerung eine gemeinsame Strategie zu entwerfen und daraus hervorgehend die wesentlichen Massnahmen in der Nutzungsplanung zu implementieren.

Instrumente zur Verankerung von überlokalen städtebaulichen Qualitäten im Kanton Tessin

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Patrick Bonzanigo, 2017

Im Kanton Tessin mit seinen polyzentrischen Funktionsräumen sind wirksame Instrumente zur Veran-kerung von überlokalen städtebaulichen Qualitäten gefragt. Dies gilt umso mehr, als sich infolge neuer Bahnverbindungen stärkere Verflechtungen mit der Nordlombardei und dem Metropolitanraum Zürich abzeichnen. Ein Vergleich des Mittelverteilerprojekts im Basso Vedeggio mit Planungen im Glattal und im Limmattal zeigt, dass im Tessin das Fehlen einer formellen Ebene zwischen kantonaler Richtpla-nung und kommunaler Nutzungsplanung zu einem Verlust an qualitätsrelevanten Planungsinhalten führt. Die Zusammenarbeit unter Planungsträgern verschiedener Stufen könnte optimiert werden und Projekte für neue Mobilitätsinfrastrukturen sollten verstärkt als Treiber für eine integrierte Planung eingesetzt werden. Auf regionaler Ebene sollen deshalb verbindliche Richtpläne, periodische Raument-wicklungskonzepte und Planungsverbände mit verstärkten Kompetenzen eingerichtet werden. Für künftige Infrastrukturprojekte werden angepasste Planungsinstrumente und Organisationsstrukturen vorgeschlagen.

Freiwillige Partizipation in der Schweizer Raumplanung

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Martina Mittelholzer, 2017

In der deutschsprachigen Schweiz gibt es zahlreiche und vielfältige freiwillige Partizipationsmöglichkeiten in der Raumplanung. Insbesondere Städte sowie Kantone verfügen meist über fundiertes Wissen hierzu. Gleichwohl wurde durch Literaturrecherchen festgestellt, dass es kaum Beiträge gibt, welche die Beteiligungsformen umfassend und systematisch aufbereiten. Die in der Folge durchgeführte stichprobenartige Erhebung in der Deutschschweiz zeigt, dass die freiwillige Partizipation mit vielen Vorteilen einhergeht. Gleichzeitig ist das Bewusstsein für deren Grenzen vorhanden. Viele der Befragten nehmen bei der Durchführung von freiwilligen Teilhabeprozessen externe Unterstützung in Anspruch. 

Richtige Weichenstellung gesucht - Wege zu einer integrierten Raum- und Verkehrsplanung in der Schweiz

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Paul Schneeberger, 2017

In dieser Arbeit wird ein Weg zu einem fundierten und objektiveren strategischen Zukunftsbild für die Eisenbahn in der Schweiz bis in Jahr 2020 skizziert. Ein Weg, der den Prämissen einer integrierten und auf eine Siedlungsentwicklung nach innen abzielenden Raum- und Verkehrsplanung und eines Denkens und Handelns in Alternativen entspricht. Basierend auf theoretischen Grundlagen, einer Analyse des gegenwärtigen politischen und planerischen Vorgehens bei der Weiterentwicklung der Analyse des gegenwärtigen politischen und planetarischen Vorgehens bei der Weiterentwicklung der Eisenbahn sowie der Identifikation von Schnittmengen zwischen grundsätzlichem Handlungsbedarf und konkreten Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich Eckwerte für die Konzeption und die Abwicklung einer Ideenkonkurrenz formulieren.

 

Der Dichtesprung - Ein Baustein zur Siedlungsentwicklung nach innen - Eine Fallstudie für die Stadt Solothurn und Umgebung

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Thomas Schneitter, 2017

Die Umsetzung der Stossrichtung "Innen- vor Aussentwicklung" bedingt eine Übersicht der Lage, der Grösse und der Qualität über die in Frage kommenden Flächen. Währenddem diese Informationen für die Nutzungsreserven relativ gesichert vorliegen, besteht wenig Kenntnis über das Potenzial zusätzlicher Bruttogeschossflächen, das sich durch eine Erhöhung des geltenden baurechtlichen Nutzungsmasses an raumplanerisch sinnvollen Orten ergeben würde. Zwei Schweizer Studien sind zur Erkenntnis gekommen, dass ab einem gewissen baulichen Nutzungsmass nicht nur mehr gebaut wird, sondern ein überproportionaler Anstieg der Nutzerdichte - ein sogenannter "Dichtesprung" besteht. 

Richtplanverfahren im Kanton Schaffhausen: einfacher, schneller, gut - Empfehlungen zur Verfahrensoptimierung

Herkunft: ETHZ, Masterthesis, Nina Dajcar, 2019

Ausgangspunkt dieser Untersuchung bildet die These «Das Richtplanverfahren im Kanton Schaffhausen dauert zu lange. Es muss vereinfacht werden, damit der Richtplan seine Funktion erfüllen kann.»

Der Richtplan ist für die Kantone das zentrale Raumplanungsinstrument zur Koordination verschiedener raum-relevanter Nutzungsinteressen und zur Umsetzung der kantonalen räumlichen Strategie. Mit den «Vororientierungen», «Zwischenergebnissen» und «Festsetzungen» ist es möglich, unterschiedliche Planungsstände abzubilden, Konflikte frühzeitig zu erkennen oder die politische Diskussion über Themen zu lancieren.

Stadtland am Rand - Thesen zur Aufwertung und Gestaltung der Landschaft am Beispiel Mittelland

Herkunft: ETHZ, Masterarbeit, Helge Wiedemeyer, 2017

Ziel der Arbeit ist es, einen Diskussionsbeitrag zur aktuellen Debatte in der Raumplanung zu leisten und dabei den Fokus auf die Landschaft und im Speziellen auf den Siedlungsrand als Schnittstelle zwischen bebauten und unbebauten Raum zu lenken.

Die Stadt als Sinnbild für Urbanität ist nicht mehr nur das physisch Gebaute, sondern die Gesamtheit aller Erscheinungen, die das menschliche Leben im Alltag ausmachen. Arbeiten, Wohnen und Freizeit sind nun nicht mehr an einem Ort gebündelt, sondern zu Teilen einer persönlichen Netzwerk-Stadt geworden, die jedes Individuum für sich selbst entwickelt.

 

Grundeigentümerverhältnisse und Innentwicklung - Eine vertiefte Auseinandersetzung am Beispiel des Baulandumlegungsverfahrens des Kantons Aargau

Herkunft: ETHZ, Masterthesis, Adrian Duss, 2019

Die Siedlungsentwicklung nach innen ist das Gebot der Stunde. Das ungesteuerte Siedlungswachstum in die Fläche gehört spätestens mit der Revision des Raumplanungsgesetztes der Vergangenheit an. Die Innenentwicklung ist jedoch keine Routineaufgabe. Eine der grössten Herausforderungen sind die vorhandenen Strukturen des Grundeigentums. Ungünstige Grundstücksformen, Uneinigkeiten über die Nutzungsabsichten oder komplizierte Eigentumsverhältnisse können dazu führen, dass vorhandene Bauzonenreserven nicht verfügbar sind und die Realisierung zusammenhängender Raumstrukturen erschwert wird. 

Eigentumsgarantie als Stolperstein für die Innenentwicklung? Greifen die raumplanerischen Instrumente trotz Eigentumsgarantie? – Analyse und Lösungsansätze

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Sarah Grossenbacher, 2019

Das Potenzial für die Innenentwicklung liegt in bereits bebauten Gebieten und befindet sich vornehmlich in Privatbesitz. Dieses Grundeigentum ist in der Schweiz stark geschützt. Die Ansprüche an den Raum wachsen, der Boden bleibt eine endliche Ressource. Damit hängt der Erfolgt der Innenentwicklung zu einem wesentlichen Teil von den Eigentümer*innen ab. Die Frage des Umgangs mit dem Eigentum von Grund und Boden wird entscheidender für die Raumplanung. In der vorliegenden Arbeit wird anhand von sechs Fallbeispielen den Fragen nachgegangen, ob die Eigentumsgarantie ein Stolperstein für die Innenentwicklung darstellt und ob die raumplanerischen Instrumente zur Umsetzung der Innenentwicklung ausreichen oder nicht.

 

Raumplanung in der Tiefe - Der Untergrund im Spannungsfeld der Innenentwicklung

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Samuel Kissling, 2019

Der Untergrund besteht nicht nur aus Steinen, Erden und Wasser. Im unterirdischen Raum finden sich unter anderem Werkleitungen, Strassentunnels, Lagerflächen und auch Zeitzeugen früherer Bauten. Dementsprechend gross ist die Zahl der Akteure, die ein Interesse an einer Nutzung des Untergrunds haben - und sie wächst stetig. Eine Analyse der unterirdischen Nutzungen zeigt, dass sie nicht ergänzend nebeneinander stehen, sondern sich gegenseitig beeinflussen, was das Konfliktpotenzial erhöht. 

Bahnhöfe als Kristallisationspunkte der Innenentwicklung - Entwicklungspotential kleinerer Bahnhöfe am Beispiel zweier Korridore im Raum Bern

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Petra Klima, 2019

An Bahnhofsgebieten treffen Siedlung und Verkehr als zwei Schlüsselelemente der Raumentwicklung aufeinander. In dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern sich Bahnhofsgebiete in kleinen und mittleren Ortschaften zur Innenentwicklung eignen. Für die Klärung dieser Frage werden in einem gewählten Betrachtungsraum mittels eines Rasters entwicklungsfördernde
Parameter an Bahnhofsgebieten erhoben. Es stellt sich heraus, dass an den untersuchten kleineren Bahnhöfen unterschiedliche Potentiale zur Innenentwicklung zusammenkommen. Diese könnten an Relevanz gewinnen, wenn die entsprechenden Gebiete als zusammenhängender Korridor entlang der sie verbindenden Bahnlinie verstanden würden.

 

Qualität für das Wohnumfeld! - Vorschläge für eine bessere rechtliche Verankerung im Kanton Basel-Landschaft

Herkunft: ETHZ, Master Thesis, Oliver Stucki, 2019

Die Qualität des Wohnumfeldes erhält in Zusammenhang mit der Siedlungsentwicklung nach innen
eine immer grössere Bedeutung. Die gebaute Realität reflektiert das Bedürfnis der Bevölkerung nach
hochwertigen und begrünten Wohnumfeldern aber oftmals nicht. Im Kanton Basel-Landschaft wurde
deshalb anhand von Sondernutzungsplanungen überprüft, ob die teilweise mangelnde Qualität des
Wohnumfeldes auf eine ungenügende rechtliche Verankerung von Qualitätsanforderungen zurückzuführen
ist.

Bestimmung des planungsbedingten Mehrwertes bei Bauland im Kanton Zürich

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Gion-Reto Hassler, 2017

Alternative Frequenzbringer für Innenstädte im Zeitalter des Online-Handels

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Adela Castro, 2018

Dynamische Quartiere - Strukturen und Entwicklungspfade städtischer Quartiere

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Magnus Gocke, 2018

ISOS und dessen Einfluss auf die aktuelle Bautätigkeit in den inventarisierten Ortsbildern der Stadt Zürich

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Nicolas Vendolin, 2018

Politische Umsetzbarkeit von Steuerungsinstrumenten zur Reduktion des Schweizer Wohnflächenverbrauchs

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Jonathan Hauser, 2020

Der Einfluss von Künstlern und Kreativen auf die Milieus städtischer Quartiere

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Jürg Baumann, 2019

Das Hochhaus als Bautyp für eine sozial nachhaltige Verdichtung der Stadt Zürich

Herkunft: Universität Zürich, MAS in Real Estate, Neslihan Aydogan-Zierer, 2020