Öffentliche Räume und Lebensqualität

Mittwoch, 14.02.2024
Die Gestaltung öffentlicher Räume gewinnt immer mehr an Bedeutung. In einer Spezialstudie präsentiert Wüest Partner wesentliche Faktoren, welche die positive Wahrnehmung öffentlicher Plätze beeinflussen.
Der Münsterplatz in Basel hat alles, was einen attraktiven öffentlicher Raum ausmacht: starke Identität, Ruhe, Kultur- und Gastronomieangebot und einen alten Baumbestand. (Foto: Tilman2007, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

Menschen halten sich dort gerne auf, wo ihnen wohl ist. Eine sorgfältige Gestaltung öffentlicher Räume spielt deshalb eine entscheidende Rolle für eine qualitätsvolle Innenentwicklung – umso mehr mit Blick auf den Klimawandel. Auf der Basis von künstlicher Intelligenz führte das Immobilien-Beratungsunternehmen Wüest Partner eine detaillierte Datenanalyse zur Wahrnehmung und Bewertung öffentlicher Räume und Kulturräume durch. Daraus ergeben sich verschiedene Faktoren, welche die Wahrnehmung positiv beeinflussen. Historische Gebäude zum Beispiel haben eine enorme Bedeutung für die Attraktivität eines Platzes – Stichwort Baukultur. Dies zeige, «wie wichtig eine harmonische Integration von Neubauten in einen bestehenden historischen oder kulturellen Kontext» sei, folgert die Studie. Eine starke Wirkung haben auch die Gastronomie, Kulturangebote und Natur wie Grünflächen und Gewässer – alles erhöhe die Verweildauer und Zufriedenheit von Besucherinnen und Besuchern.

Die Spezialstudie ist Teil des 1. Immo-Monitoring 2024 und steht weiter unten als PDF-Dokument zur Verfügung. Sie behandelt auch die Tatsache, dass attraktive öffentliche Räume den Wert von Wohnungen und Läden in der Umgebung erhöht.

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Die Siedlung als Landschaft